"Mein Onkel hat mich einfach mitgeschleppt"

Bürgermeister Mirko Heuer (links) übergibt Jens Heindorf seine Ernennungsurkunde. (Foto: O. Krebs)

Jens Heindorf bleibt weitere sechs Jahre Langenhagener Ortsbrandmeister

Langenhagen (ok). Die ersten sechs Jahre seien zum Lernen gewesen, in den nächsten sechs Jahren wolle er genießen, weil er jetzt wisse, wie der Hase läuft. Der 45-jährige Jens Heindorf bleibt Ortsbrandmeister der Langenhagener Ortsfeuerwehr mit ihren insgesamt 92 Feuerwehrleuten, die fast jeden Tag einen Einsatz in der Kernstadt hat. Ein Engagement, für das es großes Lob von Bürgermeister Mirko Heuer gab, der zugleich ein Feuerwehrkamerad der Langenhagener ist. "Ihr geht einfach zu den Einsätzen hin, egal in welcher Situation", betont der Verwaltungschef. Heindorf , der am Nordrand des Harzes aufgewachsen ist, ist vor 28 Jahren wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde zur Feuerwehr. "Mein Onkel hat mich abends mitgeschleppt, und ich bin einfach dabei geblieben", so Heindorf, der nach eigener Aussage viel von seinen früheren Orts- und Gemeindebrandmeistern gelernt hat. 2005 iat Heindorf der bei der Autobahmeisterei arbeitet, dann nach Langenhagen gezogen und hat gleich bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Flughafenstadt mitgemacht. Seit 2013 steht er an der Spitze der Retter. Für knapp 16,5 Stunden hat er sein Amt jetzt an seinen Stellvertreter Moritz Fischer abgegeben, denn seine erste Amtszeit endete offiziell ja am 30. September. Er erinnert sich, dass er als eine seiner ersten Amtshandlungen die Drehleiter geholt habe. Und sogar ein Löschfahrzeug trägt seinen Vornamen "Jens". Heindorf ist ein absoluter Teamplayer; "Nur zusammen geht etwas, viel zu oft wird gegeneinander gearbeitet." Mit dieser Einstellung geht Jens Heindorf in seine zweite Amtszeit, die Feuerwehr trage einen.