Müll und Lasten loswerden

Pastor Marc Gommlich macht mittels der Mülltonnen einen übertragenen Sinn deutlich.

Gottesdienst in der Elia-Kirche

Langenhagen. Zur nächsten Gottesdienst-Predigt in der Elia-Kirche am Sonntag, 26. August, gibt Pastor Marc Gommlich einen Hinweis. Er sagt: "Ist es nicht fantastisch - Woche um Woche wird der Müll, den wir in Säcken und Tonnen sammeln, abgeholt. Auf nimmer wiedersehen. Für alle Zeiten weg aus unserem Leben. Stellen sie sich vor, unser ganzer Müll würde im Haus oder auf dem Grundstück bleiben. Insekten, Ratten, Vögel oder Krankheitserreger würden sich freuen. Wir aber nicht. Auf lange Sicht würde unser Leben belastet werden." Dank gelte daher den Abfallentsorgern.
Zu denken sei aber auch einmal an den anderen Müll in unserem Leben, den wir nicht so schnell loswerden: Alte, schmerzhafte Erinnerungen, Sorgen, Ängste oder ein kleines, manchmal auch ein großes schlechtes Gewissen. Von den Situationen, in denen wir Menschen durch Worte oder Taten verletzt haben. Die Bibel nennt das Sünde. "Klar, wir können das unter den Teppich unseres Lebens kehren. Die Konsequenzen sind auf lange Sicht die gleichen, wie beim echten Müll - es belastet unser Leben, sogar schwer.", sagt der Pastor. Das schlechte Gewissen kann sich melden, manchmal mit schlechtem Schlaf und oft in Träumen. Marc Gommlich zitiert locker aus der Bibel: "Gott bietet jedem Menschen an, den Müll seines Lebens, also Sorgen, Ängste und Schuld, einfach abzuholen. Auch auf nimmer wiedersehen. Einzige Bedingung ist, dass wir den Müll beim Namen nennen und Gott im Gebet übergeben müssen." Mehr dazu und was Jesus, Gottes Sohn, damit zu tun hat, gibt es am 26. August um 10 Uhr in der Elia-Kirche an der Konrad-Adenauer-Straße 33 zu hören. Der Pastor ergänzt: „Ein paar Mülltonnen und Müllsäcke werde ich mitbringen.“