„Natürlich würde ich auch bei lokalen Ereignissen auftreten“

Ist wieder in Langenhagen: Marvin (links), hier mit DSDS-Kandidatin Nina und Moderator Marco Schreyl.Foto: RTL/Stefan Gregorowius

DSDS-Kandidat Marvin Cybulski im Interview

Langenhagen (bo). Die große Bühne, Menschen mit Gesang und Musik verzaubern- der Langenhagener Marvin Cybulski hat diesen Traum in den letzten Wochen gelebt, ehe er vor genau einer Woche beendet wurde. Doch Marvin Cybulski möchte seinen Traum weiterleben. Zurück in Langenhagen äußert sich Cybulski gegenüber dem Langenhagener ECHO zu seiner Zeit bei DSDS und wagt einen Blick in die Zukunft.
ECHO: Herr Cybulski, Sie sind als Neunter in den Mottoshows bei Deutschlands erfolgreichster Castingshow ausgeschieden. Hatten Sie inzwischen Zeit, die Erlebnisse für sich zu verarbeiten?
Cybulski: Naja, ganz verarbeiten kann man das in so kurzer Zeit natürlich nicht, das wird noch eine Weile dauern. Aber vieles habe ich inzwischen realisiert. Man wird ja auch ständig damit konfrontiert.
ECHO: Macht sich diese Konfrontation auch hier in Langenhagen bemerkbar?
Cybulski: Ja klar, man wird schon auf der Straße erkannt oder die Leute fragen einen nach Autogrammen und Fotos. Viele drücken auch ihr Unverständnis über mein Ausscheiden aus.
ECHO: Wie beurteilen Sie selbst denn ihre Zeit bei DSDS? Glauben Sie, dass ihr Ausscheiden auch damit zu tun hat, dass Zickenkriege und andere Nebenkriegsschauplätze das Musikalische in den Hintergrund gerückt haben?
Cybulski: Ja, das kann sehr gut sein. Scheinbar hat der Zickenkrieg viele Anrufer mehr angesprochen, als das, worum es eigentlich geht, nämlich die Musik. Abgesehen davon wurde die eine Kandidatin (Anna-Carina, die Redaktion) auch besser in den Medien dargestellt, als sie es eigentlich ist. Aber so ist das halt im Leben, das ist o.k. Die Zeit an sich war wahnsinnig interessant, weil man als Zuschauer vieles unterschätzt, was rund um die Show passiert. Gerade die ganze Lichttechnik hat mich sehr beeindruckt. Mit Dieter Bohlen zusammenzuarbeiten war ebenfalls toll, er hat sich immer für einen Zeit genommen.
ECHO: Auf Facebook gibt es trotzdem weiterhin Vielzahl an Fangruppen und Fanseiten. Wie halten Sie zu den Fans Kontakt?
Cybulski: Ja, das ist wirklich gigantisch, der Hype hat richtig angezogen. Ich bearbeite alle Anfragen selbst und schreibe, soweit es mir möglich ist, auch zurück. Mich freut diese Unterstützung natürlich sehr. Aber die Anzahl der Anfragen und Nachrichten übersteigt das, was ich beantworten kann. Außerdem werde ich mir bald ein Postfach für Autogrammwünsche oder Fanpost einrichten.
ECHO: Stichwort Langenhagen. Sie sind gebürtiger Hannoveraner und leben in Langenhagen. Warum gerade Langenhagen?
Cybulski: Dazu muss man sagen, dass ich bereits als Kind oft hier war, weil meine Patentante hier lebt. Aber ich lebe hier bewusst heute, weil es einfach sehr gut ist, hier mit Kindern zu leben. Langenhagen ist kinderfreundlich, ich habe eine Pferdekoppel und einen Spielplatz direkt vor der Tür. Im Sommer in den Brinker Park zu gehen ist ebenfalls super. Langenhagen ist schon eine wohlbehütete Stadt, wenn man Kinder hat.
ECHO: Wenn Ihnen Langenhagen so gefällt, können Sie sich vorstellen, auch auf dem Langenhagener Stadtfest oder auf dem Maschseefest in Hannover aufzutreten?
Cybulski: Natürlich, das kann ich mir sehr gut vorstellen, bei lokalen Ereignissen aufzutreten.
ECHO: Werfen wir abschließend noch einen Blick nach vorn. Sie haben direkt nach ihrem Ausscheiden gesagt, dass sie ihren Weg weitergehen werden. Wie sieht dieser Weg aus?
Cybulski: Ich möchte natürlich weiterhin gerne Musik machen. Ein Produzent aus Hamburg hat mich bereits angesprochen, zu dem werde ich demnächst einmal fahren, das klingt interessant. Aber ich werde mir alles gut überlegen, ich will ja nicht gleich das erstbeste Angebot annehmen.