Naturnah gestalten

In dem Pflanzbeet wächst eine insektenfreundliche Blumen- und Staudenmischung.

Firmengelände in Langenhagen sollen umgestaltet werden

Langenhagen (ok). Heimischer Weißdorn eignet sich gut, Kirschlorbeer und Forsythie sind dagegen eher „ökologische Blindgänger“. Das Umweltzentrum Hannover hat deshalb das Projekt „Außenstelle Natur – Firmengelände naturnah gestalten“ ins Leben gerufen, unterstützt Unternehmen in der Region Hannover bei der Umgestaltung der Außenbereiche zu mehr Naturnähe und Insektenfreundlichkeit. In Langenhagen gibt es etwa 2.000 potenzielle Kandidaten. Die Erstberatung ist kostenlos, dann folgt ein Termin mit den Gärtnern. „Die Unternehmen bezahlen, aber wir geben einen Zuschuss zu Samen und Saatgut. Dafür garantieren wir Beratung und eine durchgehende Betreuung, sagt Noreen Hiery aus dem Umweltzentrum. Mit den Unternehmen werde ein Kooperationsvertrag geschlossen. „Wir müssen das Bewusstsein schärfen“, ergänzt Wirtschaftsförderer Jens Monsen. Etwa zehn Prozent des Geländes soll naturnah gestaltet werden, das Geld kommt vom Bundesamt für Naturschutz und von der Region Hannover. Über fünf Jahre stehen Finanzmittel in Höhe von 800.000 Euro zur Verfügung. In der Wedemark ist die Tischlerei Biesel bei dem Projekt dabei. Ansprechpartner ist Jörg Hollemann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Langenhagen. Er ist unter der Telefonnummer (0511) 73 07- 95 04 oder unter joerg.hollemann@langenhagen.de zu erreichen.