Neubauten: KSG investiert 30 Millionen Euro

Mit der Bilanz zufrieden (von links): Hans-Herbert Kruse, Regionspräsident und KSG-Aufsichtsratschef Hauke Jagau und Karl Heinz Range.

Karl Heinz Range löst Hans-Herbert Kruse ab

Langenhagen/Region (ok). Führungswechsel bei der Kreissiedlungsgesellschaft (KSG): Hans-Herbert Kruse – 49 Jahre lang Geschäftsführer des kommunalen Wohnungsunternehmens, das etwa 7.600 Wohnungen betreut – geht und Karl Heinz Range kommt, der bisher in Kassel ein Wohnungsbauunternehmen geleitet hat. Letzte Amtshandlung Kruses war die Präsentation der Bilanz für 2010, und die fiel gut aus. Die KSG – größter Gesellschafter ist die Region Hannover mit 25,1 Prozent, dicht gefolgt von der Stadt Langenhagen mit 24,9 Prozent – hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 41,4 Millionen Euro erwirtschaftet; 15,5 Millionen Euro in Modernisierung und Instandhaltung des Bestandes gesteckt. Aber auch was Neubauten angeht, startet die KSG durch, hat ein Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro eingeplant. Eines der größten Projekte in der Region ist dabei die Sanierung des Ortskerns von Wiesenau. Bis 2013 werden insgesamt 14 Häuser mit 77 Wohnungen abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Geplant sind 90 moderne Wohnungen und Reihenhäuser. Die Mieten sollen dabei erschwinglich bleiben; die Durchschnittsmiete in den KSG-Wohnungen liegt bei 5,09 Euro pro Quadratmeter. Der erste KSG-Sozialbericht weist aus, dass die Genossenschaft neben einer finanzwirtschaftlichen Rendite von rund einer Million Euro eine so genannte Sozialrendite von 1,785 Millionen Euro erwirtschafte. "Die Studie weist nach, dass die KSG mit ihrer Arbeit nicht nur monetäre Vorteile für ihre Gesellschafter, sondern auch soziale, stadtwirtschaftliche und ökologische Wirkungen erzielt", erläutert Hans-Herbert Kruse. Die Effekte seien zwar nicht ohne Weiteres in Euro und Cent auszudrücken, zeige aber, dass die KSG mehr erwirtschafte als nur eine Dividende.