Neue Dynamik breitet sich aus

Der Vorstand des Landfrauen Ortsvereins nahm die Gastredner bei der Feier zum 70-jährigen Bestehen in ihre Reihen auf. (Foto: G. Gosewisch)

Landfrauen feierten 70-jähriges Bestehen

Engelbostel (gg). Bei der Feier zum 70-jährigen Bestehen des Landfrauenvereins im großen Saal des Gasthauses Tegtmeyer „Zum alten Krug“ gab es Zeichen des Aufbruchs. Nicht der Rückblick, sondern der Ausblick und die Zukunftspläne waren Programm und spiegelten damit die Haltung des Vorstands und der Vorsitzenden Herma Hoffmann. Sie hatte Elisabeth Bunkhorst, Vorsitzende des Niedersächsischen Landfrauenverbands Hannover, als Gastrednerin gewinnen können. Sie ist erst seit Kurzem im Amt, wurde von ihrer Vorgängerin Bärbel Otte-Kienast designiert, nachdem diese das Ministeramt für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen übernommen hatte. „Rund die Hälfte des Landfrauen-Vorstands ist neu besetzt, die jungen Landfrauen als eigene Gruppierung haben eine enorme Dynamik,“ sagte Elisabeth Brunkhorst. Sie rief zum Selbstbewusstsein auf. Das Wissen, das die 70.000 in Niedersachsen organisierten Landfrauen transportieren, sei ein Potenzial, das nicht zu unterschätzen sei. Mehr noch, die Lebensqualität des ländlichen Raums zu bewahren und weiterzuentwickeln, könne die mit dem Einfluss der Landfrauen besser gelingen. Eindringlich rief sie dazu auf, das Wort zu erheben. Entsprechende Workshops, die vom Landfrauen-Verband angeboten werden, seien sehr hilfreich. Es gehe darum, mittels der Gemeinschaft die Angst vor Neuem zu verlieren, Herausforderungen anzunehmen und die Komfortzonen zu verlassen.
Rund 130 Mitglieder hat der Landfrauen-Ortsverein, verlässlich bietet der Vorstand die monatlichen Treffen und Vorträge in den Herbst und Wintermonaten, mit Ausflügen und Kurzreisen an. Eine rege Beteiligung ist Routine. Ihre Wertschätzung für die aktive Gemeinschaft bei den Landfrauen drückte bei der 70-Jahr-Feier Bürgermeister Mirko Heuer ebenso aus, wie Ortsbürgermeisterin Bettina Auras. In Vertretung von Pastor Rainer Müller-Jödicke zeigte Jutta Köster aus dem Kirchenvorstand der Martinsgemeinde Parallelen auf: „Man findet sich, ist füreinander da und das ist wichtig.“