Neue Kapazitäten für die Langenhagener Vereine

Freuen sich, dass alles nach Plan läuft: Heinrich Hamm, Oberbauleiter Jörg Brüning, Carsten Hettwer und der städtische Projektleiter Dirk Oetjens. (Foto: O. Krebs)

Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße vor Weihnachten fertig

Langenhagen (ok). Die Farben fallen einem gleich ins Auge, sind frisch und modern. "Unser Farbkonzept basiert auf gelb, orange und rot", erläutert Dirk Oetjens, Projektleiter bei der Stadt Langenhagen. Aber die Farben sind letztendlich nicht das Entscheidende, was die neue Sporthalle Langenhagen für den Vereins- und Schulsport ausmacht, in der bis zu 600 Zuschauer Platz finden und an der bis zu 70 Autos geparkt werden können. Die Firma MBN hat eine Menge Erfahrung in Sachen Sporthallenbau, hat zum Beispiel gerade das Projekt in Vinnhorst realisiert. Auch in Langenhagen ist alles im Zeitplan; Bauabnahme ist am 22. Dezember. Und auch der Kostenrahmen ist mit 14 Millionen Euro eingehalten worden. Alles riecht noch frisch und neu im Foyer der barrierefreien Sporthalle, in der neben der Treppe auch ein Fahrstuhl in die erste und zweite Etage führt. Der vordere Eingang ist für die Besucher und Sportteams, der hintere für die Schüler der benachbarten IGS und des Gymnasiums. Zu den technischen Daten: Die wettkampfgerechte Sporthalle mit einer Größe von 1.300 Quadratmetern - sie ist in eineinviertel Jahren gebaut worden - mit den Maßen 30 mal 45 kann in drei Dreifeldhallen à 15 mal 30 Metern eingeteilt. Auf dem gelben Hallenfußboden sind die Markierungen für Hallenhandball, Basketball, Volleyball und auch Badminton zu sehen.Was ist mit Kampfsport, Gymnastik und Yoga? "Dafür haben wir drei Sporträume mit jeweils 100 Quadratmetern und Schwingboden im oberen Stockwerk", erläutert Bauleiter Heinrich Hamm. Für die Schülerinnen und Schüler gibt es insgesamt sehs Umkleideräume, für die Lehrer drei. Ein Kletterturm im Außenbereich rundet das Angebot für sportliche Aktivitäten ab. Wer Lust hat, kann das sportliche Geschehen aus einem schrägen Schaufenster in der oberen Etage verfolgen, aber auch von jedem Zuschauerplatz ist alles zu sehen.
Der Neubau schafft Kapazitäten für die Vereine, die über knappe Hallenzeiten klagen; die Einteilung liegt weiterhin beim Sporting Langenhagen. Wenn der Hallenbetrieb richtig angelaufen ist, soll nach Auskunft des Stadtbaurates Carsten Hettwer zunächst die marode Peko-Halle weichen. Irgendwann ist dann die kleine Sportrhalle am Schulzentrum an der Reihe, die auch in die Jahre gekommen ist.