Neue Räume bieten mehr Platz

Willkommen: Superintendent Martin Bergau und Beratungsstellenleiter Hans-Günter Schoppa haben in dieser Woche die neuen Räume der Lebensberatungsstelle vorgestellt. Foto: A. Hesse

Lebensberatungsstelle stellt ihr neues Domizil vor

Langenhagen (he). Unter deutlich verbesserten Bedingungen arbeitet die Lebensberatungsstelle in Langenhagen seit Dezember: Die Einrichtung des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen ist umgezogen, verfügt jetzt in der Ostpassage 11 über fast doppelt soviel Platz wie im alten Domizil. „Wir sind über den Umzug sehr froh“, sagt Hans-Günter Schoppa, Leiter der Lebensberatungsstelle. „Jede Beratungskraft verfügt jetzt über einen eigenen Raum und auch die Situation im Wartebereich hat sich sehr entspannt.“
16 Jahre lang, seit 1994, arbeitete die Lebensberatungsstelle in der Ostpassage 3 – der Umzug erfolgte also praktisch nur „über die Straße“. Über die Jahre verzeichneten die Beraterinnen und Berater einen kontinuierlichen Anstieg der Beratungszahlen; so gab es im Jahr 2010 genau 435 Fälle; rund 700 Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche kamen dabei in die Lebensberatungsstelle. „Es wird immer normaler, dass man irgendwann im Leben eine Form der Beratung in Anspruch nimmt“, sagt Hans-Günter Schoppa; speziell im Zusammenleben mit Kindern gebe es eine wachsende Verunsicherung und großen Bedarf nach einer helfenden Hand. Die Lebensberatungsstelle wird darauf mit dem neuen Angebot von „Elternabenden“ reagieren – Gesprächsabende für Eltern, die sich mit einer bestimmten Situation, etwa der Pubertät ihrer Kinder, auseinandersetzen müssen.
Im Rahmen der Erziehungsberatung kommen rund 90 Prozent der Ratsuchenden aus der Stadt Langenhagen oder einem ihrer Ortsteile – ein gewichtiges Argument für Hans-Günter Schoppa, auch nach dem Umzug an zentraler Stelle zu bleiben. Nötig wurde der Umzug, weil die Stadt die Verträge mit dem Vermieter der Ostpassage 3 aufgrund der hohen Kosten gekündigt hatte; dabei wurde der Beratungsstelle ausreichend Zeit eingeräumt, sich ein passendes neues Domizil zu suchen. Auch die Verträge zwischen der Stadt Langenhagen und dem Kirchenkreis als Träger der Lebensberatungsstelle wurden umgestellt: Während die Stadt in der Ostpassage 3 selbst als Mieterin auftrat, hat jetzt der Kirchenkreis diese Rolle übernommen; die Stadt erstattet die Mietkosten. Die neuen Verträge seien auskömmlich gestaltet worden, berichtet Superintendent Martin Bergau, der der Stadt dafür ausdrücklich Dank und Anerkennung zollt.
Dank der neuen Räume kann jetzt auch mit Gruppen oder Familien in der Lebensberatungsstelle gearbeitet werden, ohne dass die Beraterinnen und Berater auf externe größere Räumlichkeiten ausweichen müssen. Und auch die Terminvergabe ist einfacher geworden: Unter der Telefonnummer (05 11) 72 38 04 können Beratungstermine vereinbart werden, die montags bis freitags in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr stattfinden. Eine offene Sprechstunde ohne Voranmeldung wird mittwochs von 16 bis 17 Uhr angeboten; das Sekretariat ist montags, dienstags und donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr besetzt, mittwochs von 12 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 11.45 Uhr.
Nähere Informationen zum Angebot der Lebensberatungsstelle finden sich in einem aktualisierten Flyer, der an verschiedenen Stellen ausliegt und unter www.kirche-burgwedel-langenhagen.de heruntergeladen werden kann; außerdem unter www.lebensberatung-langenhagen.de.