Neue THW-Wege in der Pandemie

Mit dem Gesteinsbohrhammer wird ein Mauerdurchbruch geprobt. (Foto: P. Graser)

Online-Schulungen sind gut angenommen worden

Langenhagen (ok). Etwa ein Zehntel seiner 20.736 Dienststunden hat das THW Hannover/Langenhagen im abgelaufenen Jahr bei der Trinkwasserausgabe wegen der Verunreingung in Langenhagen zugebracht (2.060 Stunden).  Die Jugendarbeit - sofern es sich nicht um Ausbildung gehandelt hat - hat 1.265 Stunden in Anspruch genommen. Im Auftrag der Region hat das Technische Hilfswerk auch  beim Aufbau der Impfzentren unterstützt. Und auch das THW musste sich wegen der Corona-Pandemie neue Wege überlegen,entwickelte spezielle Online-Dienste. Das Feedback habe gezeigt, dass das Experiment der Online-Schulungen gut angenommen worden sei. Auch aktuell laufen lediglich Dienste, die der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft dienen. Den Weg zum THW-Ortsverband Hannover/Langenhagen haben im abgelaufenen Jahr 20 Helfer - darunter neun Jugendliche - gefunden. Ein neues Fahrzeug gab es für die Spezialisten der Fachgruppe Elektroversorgung. Ein großer Verlust ist für das THW der Tod Reinhard Mechlers im Dezember. Mechler war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und mit dem THW seit 60 Jahren fest verbunden. Als Truppführer Logistik war er für die Verpflegung bei In- und Auslandseinsätzen zuständig. Bis kurz vor seinem Tod war er als Koch der Feldküche und in der Jugendarbeit eine verlässliche Stütze des Ortsverbandes.