Neue Wege für die Stadt

Auf der neuen Brücke: Ursula Schneider, Mirco Frye und Juliane Stahl. (Foto: F. Lechner)

Verbindung mit Brücke in den Rieselfeldern

Langenhagen (fl). Die Stadt Langenhagen hat einen neuen Abschnitt bei der Umgestaltung der beliebten Rieselfelder fertiggestellt. Er umfasst einen diagonal verlaufenden Weg, der die Theodor-Heuss-Straße mit dem parallel verlaufenden Fußweg durch den Stadtpark verbindet. Der finale Teil dieser Verbindung: eine Ankopplung des diagonalen Wegs an die zugehörige Brücke, die die schnellste Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem neuen Gymnasium wie auch der Wasserwelt komplettiert.
Nun können Spaziergänger die neuen Wege uneingeschränkt begehen. „Es ist toll, wie viele Menschen diese bereits nutzen“, sagte Stadtsprecherin Juliane Stahl bei einem Pressetermin zur Freigabe.
Der Betriebshof Langenhagen hatte sich um den Entwurf und um große Teile des Baus der neuen Brücke gekümmert. Zuerst schufen die Mitarbeiter das Betonfundament für die Tragkonstruktion und ergänzten schließlich die Handläufe und Holzbohlen aus hochwertigen Materialien, berichtete Mirco Frye, stellvertretender Leiter des Betriebshofs, bei einem Vororttermin. Auch die sogenannte Böschungssicherung, die eine feste Verankerung der Brücke garantiert und ein Abrutschen verhindert, hatte der Betriebshof übernommen. „Für uns als Stadt war dies eine kostengünstige Möglichkeit, dieses zentrale Element bei der Umgestaltung der Rieselfelder umzusetzen“, sagte der Erste Stadtrat Carsten Hettwer. Die Tragkonstruktion hingegen hatte eine Firma angefertigt.
„Insgesamt sind die Rieselfelder gut 78.000 Quadratmeter groß, weshalb wir die Umgestaltung nur in mehreren Schritten umsetzen konnten“, erläuterte Ursula Schneider, Leiterin der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe. Die zwei neuen Wegeverbindungen seien dabei nur ein Baustein von vielen. Im ersten Schritt der Umgestaltung war im südlichen Abschnitt des Stadtparks eine Waldrandzone entstanden, die viel Platz für verschiedene Sträucher und Blühwiesen bietet. In diesem Zuge war auch die erste der beiden Wegeverbindungen entwickelt worden. Nach der Neuausrichtung der Hundeauslaufwiese begannen die Arbeiten an der zweiten, diagonal verlaufenden Wegeverbindung mit einem großen Pflanzbeet. Die Stadt investierte in diese Arbeiten insgesamt rund 300.000 Euro.
Und wie geht es nun weiter mit den Rieselfeldern? Das steht laut Schneider noch nicht abschließend fest. Sicher ist aber: „Wir werden weiter an der Aufwertung der Rieselfelder arbeiten.“ Dazu müssten jetzt jedoch erst einmal neue Detailpläne ausgearbeitet und mit der Politik abgestimmt werden, erläuterte sie.