Neuer Vorstand im Seniorenbeirat

Der neue Vorstand des Seniorenbeirats: Die zweite Vorsitzende Erika Döhner und der Vorsitzende Joachim-Horst Schorlies.

Joachim-Horst Schorlies mehrheitlich als Vorsitzender gewählt

Langenhagen (lo). Zu Beginn der konstituierenden Sitzung des Seniorenbeirats der Stadt Langenhagen übernahm Michael Schneider die Leitung der Sitzung. Doch er betonte gleich, dass er diese Position nur so lange ausführe, „bis der Vorsitzende gewählt ist“. Doch bevor es zur Wahl des neuen Vorsitzenden kam, stand erst die Verpflichtung und Pflichtbelehrung der neuen Seniorenbeiratsmitglieder auf der Tagesordnung. Diese übernahm die erste Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch. „Danke, dass die Verpflichtung der Mitglieder des Seniorenbeirats so gut von statten gegangen ist“, bedankte sich Schneider und leitete gleich über zu anstehenden Wahlen.
Für die Wahl des ersten Vorsitzenden schlug Schneider Joachim-Horst Schorlies vor, weitere Kandidaten stellten sich nicht zur Wahl. Mit einer Enthaltung und einer Gegenstimme wählten die Mitglieder Schorlies im Anschluss als ersten Vorsitzenden, welcher sodann die Sitzungsleitung übernahm. „Danke für das entgegengebrachte Vertrauen“, bedankte sich Schorlies. Des Weiteren stand die Wahl des zweiten Vorsitzenden an. Für dieses Amt schlug der neue Vorsitzende Erika Döhner vor. Ebenfalls stellte sich Habibollah Eslami-Mirabadi und auf Vorschlag von Barbara Merkel auch Frank Sadowski zur Wahl. Mit insgesamt sechs Stimmen wählten die Mitglieder Erika Döhner mehrheitlich.
Neben den Wahlen stand auch die Benennung von beratenden Mitgliedern und deren Stellvertreten in den Ausschüssen der Stadt Langenhagen an. So ist unter anderem Michael Schneider ordentliches Mitglieder im Finanz-, Wirtschafts- und Personalausschuss, die Stellvertretung übernimmt Barbara Merkel. Zudem übernimmt Erika Döhner den Bildungs-, Schul- und Kulturausschusses als ordentliches Mitglied und Gabriele Jahnke als Stellvertreterin. Des Weiteren ist Habibollah Eslami-Mirabadi als beratendes Mitglied und Frank Sadowski als Stellvertreter im Sozial-, Inklusions- und Sportausschusses. Außerdem ist Sadowski ordentliches Mitglied am Runden Tisch Pflege der Stadt Langenhagen und im Netzwerk Ehrenamt. Seine Stellvertreter sind für den Runden Tisch Lothar Klein und für das Netzwerk Ehrenamt Marianne Nimmich. Der Vorsitzende ist zudem Stellvertreter im Verkehrs- und Feuerschutzausschuss, ordentliches Mitglied ist Barbara Merkel.
Nachdem alle Ämter besetzt waren, ging es um die weitere Jahresplanung. Auf Anregung von der vorherigen Vorsitzenden des Seniorenbeirats Christa Röder, dass sie immer interne Sitzungen zwischen den öffentlichen Sitzungen durchgeführt haben, nahm Schorlies diese Idee auf. „Es ist wichtig, dass wir bei internen Sitzungen mehr Zeit haben und uns besprechen können“, meint auch Eslami-Mirabadi. Zudem kam die Idee auf, Christa Röder zu einer der internen Sitzungen einzuladen, um sich über die vorherige Arbeit zu informieren. „An sich sind die Themen ja bekannt. In den Vorjahren haben wir immer einen Generationstag gemacht und verschiedenen Veranstaltungen zu Themen wie der Vorsorgevollmacht mit Partner wie der Paracelsus-Klinik durchgeführt“, nannte Röder daraufhin zur einige Themen. In Bezug auf das Seniorenkino ergänzt sie: „Das haben wir anderweitig geregelt und läuft jetzt privat über mich, Carsten Lambrich und Ulla Petzelt. Wegen dem Vorlauf haben wir das Programm auch noch als Seniorenbeirat erarbeitet.“
Eine weitere Anregung von Michael Schneider war es, eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen anzustreben und dafür ein Mitglied beratend in deren Sitzungen zuschicken. „Der Austausch ist eine gute Idee, aber wenn Mitglieder entsandt werden sollen, müsste die Satzung geändert werden. Daher wäre es eventuell besser, sich in den internen Sitzungen auszutauschen und beraten“, erläutert Gotzes-Karrasch. Und auch der Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderungen Christoph Bärwinkel ist sich sicher, dass es „Mittel und Wege“ gibt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche einen guten Auftakt“, so Bärwinkel. Auch Albert Schneider, vorheriger Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderung, meint: „Es ist wichtig, dass es zu einer Zusammenarbeit kommt.“ Unterstützung bietet auch Klaus Danneberg, Vorsitzender der AG 60+ der SPD, an.