Neues Team im Quartierstreff Wiesenau

Wollen den Quartierstreff voranbringen: Anne-Marie Eichhorn, Anette Körner und Claudia Koch. (Foto: D. Lange)

Offizielle Vorstellung der beiden neuen Mitarbeiterinnen

Langenhagen (dl). Nach fünf Jahren erfolgreicher Arbeit in der neuen Mitte in Wiesenau verlässt Claudia Koch den Quartierstreff. Die bisherige Leiterin der Einrichtung übernimmt künftig innerhalb der KSG eine Stabsstelle mit Büro in Laatzen zur strukturellen Weiterentwicklung des Quartiersmanagements. „Dazu werde ich hauptsächlich mobil arbeiten und somit also mal im neuen Quartierstreff in Empelde als auch in Wiesenau sein. Ich bleibe Wiesenau also erhalten, zumal ich hier auch weiterhin den Runden Tisch begleite und im Sanierungsbeirat mitarbeite. Außerdem gehören die Projekte 'Gesund im Quartier' und die übergeordnete Steuerung der sozialen Arbeit auch zukünftig zu meinen Aufgaben“, sagt Claudia Koch und wirft damit einen Blick auf die Ausrichtung der Quartiersarbeit in der KSG. Rückblickend gesehen hat sich nicht nur der Quartierstreff in den vergangenen fünf Jahren zu einer festen Anlaufstelle für die Bewohner des Stadtteils entwickelt, sondern dank der kontinuierlichen und engagierten Arbeit des Quartierstreffs gelang es auch, das ehemals schlechte Ansehen des Stadtteils komplett zu wandeln und den südlichsten Stadtteil auf die Landkarte der Langenhagener zu bringen. Bis noch vor wenigen Jahren nämlich galt Wiesenau als ein in die Jahre gekommenes, schmuddeliges Anhängsel von Langenhagen von eher zweifelhaftem Ruf. Viele der bisherigen Bewohner aber haben den Wandel mitgemacht und sind geblieben, woran der im Dezember 2015 gegründete gemeinnützige Verein mit dem programmatischen Motto: „win e.V. - Wohnen in Nachbarschaften“ einen nicht unerheblichen Anteil haben dürfte. Der KSG als Träger des Vereins ging es dabei um die Stärkung des Nachbarschafts-Gedankens und damit des sozialen Zusammenhalts im Quartier. Jetzt wurden die beiden Nachfolgerinnen von Claudia Koch offiziell vorgestellt. Als neue Quartiersmanagerin übernimmt ab sofort die Sozialpädagogin Anette Körner aus Hannover mit einer Vollzeitstelle die Amtsgeschäfte. An ihrer Seite die Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr, Anne-Marie Eichhorn. Zum Thema Fortführung der finanziellen Unterstützung des Quartierstreff durch die Stadt Langenhagen betonte der Geschäftsführer der KSG, Karl Heinz Range, wie wertvoll die Förderung einer solchen Einrichtung sowohl für die KSG als auch für die Stadt sei. „Wir haben mit der Stadt eine Vereinbarung getroffen und sind sicher, dass sie uns auch weiterhin und unbefristet unterstützen wird, einfach, weil auch die Kommune als Gesellschafter ganz wesentlich davon profitiert.“ Die soziale Verantwortung liege, so Range, gewissermaßen in der DNA der Kreissiedlungsgesellschaft verankert, „denn nur wenn wir die Menschen erreichen, können wir den Zusammenhalt in der Gesellschaft fördern“.