„Nicht die Schönste, aber Stabilste“

Siegten mit einer "Brücke ohne Firlefanz": Annika Reuter (von links), Annika Burmester und Berenice Alburg aus der 10b des Gymnasiums. (Foto: O. Krebs)

Zehntklässlerinnen räumten mit Brückenkonsttruktion bei „Mädchen und Technik“ ab

Langenhagen (ok). Beim Wettbewerb „Mädchen und Technik“hat das Trio aus der 10 b des Gymnasiums Langenhagen so richtig abgeräumt. Berenice Alburg, Annika Burmester und Annika Reuter holten sich zusammen mit einem Mädchen einer anderen Schule mit ihrer Brückenkonstruktion den ersten Platz. „Wir hatten zwar nicht die Schönste, aber dafür die Stabilste“, sagen die drei Mädchen im Gespräch mit dem ECHO. Im Unterricht hatten sie mit ihrer Lehrerin Maren Hoffmeister bereits die Verbindung zwischen Kunst und Architektur behandelt, hatten auch den Gesichtspunkt des Surrealen beleuchtet. Und waren auch auf das Thema Statik eingegangen. Dann kam der große Tag in Garbsen und die gestellte Aufgabe hatte es wahrlich in sich. Mit 50 DIN-A4-Blättern sollte nur mit Hilfe von Schere, Kleber und Tesafilm eine Brücke konstruiert werden. Zeit: 40 Minuten. Eine Brücke, die auch noch eine Last aushalten musste. „Wir haben erst einmal eine Skizze angefertigt“, erzählt Annika Burmester. Und dann haben sich die Schülerinnen für eine runde Konstruktion entschieden, die stabil erschien. Maren Hoffmeister: „Sie haben mehrere Rollen verbunden und Zugkräfte umgeleitet. Der Druck ist auf alle Röhren gleichzeitig umgeleitet worden.“ Weitere Bedingungen: Nichts durfte am Tisch festgeklebt werden; die Zehntklässlerinnen haben dann Papierbälle an den Seiten zur Befestigung angebracht. „Eine Brücke ohne Firlefanz, aber Ästhetik war ja auch nicht gefragt“, sagt Kunstlehrerin Maren Hoffmeister. Erst hätten die Mitbewerber noch gelacht, bei der Preisverleihung seien sie sie aber ganz still gewesen. Ganz am Ende dann der Belastungstest – 1,1 Kilogramm war der höchste Wert und damit der Sieg. Ein Sieg, der jeweils mit einem Zehn-Euro-Kinogutschein belohnt wurde. Und die drei waren sich einig: „Es hat Spaß gemacht.“ Ihr Dank geht auch an ihre Lehrerin, die sich noch einen schönen Platz für die Ehrung in der Schule aussuchen will: „Sie geben uns Anreize!“