"Nicht großmäulig, sondern fachmännisch sanieren"

Ordnung und Sauberkeit liegen den Godshornerinnen und Godshornern am Herzen

Godshorn (ok). Das hat die Godshorner CDU-Ortsverbandsvorsitzende Ute Biehlmann-Sprung dann doch erstaunt: Bei einer Umfrage über das Leben in Godshorn – von 2.500 verteilten Fragebögen wurden rund 250 zurückgeschickt – war nicht das Schwimmbad das Topthema, sondern kam erst an zweiter Stelle. Dann wurden einige Godshornerinnen und Godshorner aber richtig deutlich, plädierten für günstigere Eintrittspreise und schrieben, dass "nicht großmäulig, sondern fachmännisch saniert werden muss". "Wir kämpfen für unser Schwimmbad", hob Ute Biehlmann-Sprung die Position der Godshorner CDU hervor. Am meisten treibt die Bürgerinnen und Bürger in Godshorn allerdings das Thema "Sauberkeit und Ordnung" um. Ute Biehlmann-Sprung: "45 Prozent sehen das zwar als gewährleistet an, aber 55 Prozent sind nicht zufrieden. Gerade der Hundekot im Ort stört doch Viele." Ein neuralgischer Punkt sei auch hier im Godshorner Gewerbegebiet Münchner Straße/Ecke Armslohweg. Besonders am Herzen liegt Ute Biehlmann-Sprung allerdings die Integration, die Zahl der Migranten liege in Godshorn bei etwa fünf bis sieben Prozent. Neben einigen recht unqualifizierten Bemerkungen seien bei ihr auch viele gute Anregungen angekommen, so Ute Biehlmann-Sprung. Eine Aussage in Sachen Migranten lautete beispielsweise: Herzlich empfangen, nicht vorverurteilen und versuchen, auf sie zuzugehen. Ute Biehlmann-Sprung hat schon einige Projekte in Sachen Integration im Kopf, zum Beispiele schwebt ihr ein Multi-Kulti-Fest vor. Fazit: Grundsätzlich sind die Godshornerinnen und Godshorner mit ihrem Ort zufrieden, leben gern hier. Deutlich wird dies auch bei der Frage nach den Betreuungsangeboten im Ort: 84 Prozent äußerten sich positiv, allerdings wurde ein wenig mehr Flexibilität gewünscht. Für die Zukunft plant Ute Biehlmann-Sprung noch runde Tische in Sachen Migration/Integration und auch Verkehr mit dem Schwerpunkt Tempo-30-Zonen. Die Ergebnisse der Fragebogenaktion fließen ins Kommunalwahlprogramm mit ein.