Nicht „Kaltenweide first“

Das Verfahren zum Bau der gemeinsamen Feuerwehrwache von Krähenwinkel und Kaltenweide wird jetzt forciert. (Foto: O. Krebs)

Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky bremst eigene Fraktion aus

Kaltenweide (ok). Kaltenweide first – so die Forderung von CDU-Ortsratsmitglied Marc Münkel in der jüngsten Kaltenweider Ortsratssitzung. Gemeint war die gemeinsame geplante Feuerwehrwache mit Krähenwinkel. Für den Kaltenweider Ortsrat gehe es in erster Linie um das Kaltenweider Feuerwehrhaus. Der Platz auf der Zellerie werde benötigt, wegen Krähenwinkel dürfe es keine Verzögerung des Ganzen geben. Ortsratsbetreuer Helmut Büch machte deutlich, dass es in diesem Jahr auf keinen Fall losgehe. Und auch Jens Mommsen (BBL) unterstrich: „Es muss Dampf gemacht werden.“ Michael Horn (Grüne) war erst verwundert, am Schluss aber sogar verärgert über den Antrag: „Wir wollen ein Verfahren verfolgen und nicht den Konsens zerreden. Das ist ein gangbarer Weg.“ Wolfgang Langrehr (SPD) war der Einsicht, den B-Plan möglichst schnell auf den Weg zu bringen. Und auch Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky (CDU) ging nicht mit seinem Parteikollegen, sondern enthielt sich bei der Abstimmung, weil er das Verfahren nicht verzögern wollen. Bei fünf Ja-, fünf Nein-Stimmen und einer Enthaltung ist der Antrag letztendlich abgelehnt worden. So heißt es jetzt eben nicht „Kaltenweide first“, sondern es soll alles zusammen über die Bühne gebracht werden.