Nicht nur beim Badespaß auftanken

Der Strom kann jetzt fließen: Claudia Fuchß (von links), Enercity-Mitarbeiter Maurice Flatt und Carsten Hettwer, Leiter des städtischen Eigenbetriebes Bad. (Foto: O. Krebs)

E-Ladestation steht jetzt auch an der Wasserwelt

Langenhagen (ok). Elektroautos sind durchaus auf dem Vormarsch, die Ladezeit ist mit mehreren Stunden bei vielen Fahrzeugen allerdings noch relativ lang. Für Badegäste in der Wasserwelt allerdings ideal, wenn sie sich im kühlen Nass tummeln. Nicht zuletzt deshalb ist die neue E-Ladestation an der Theodor-Heuss-Straße an der richtigen Stelle, was die Effektivität angeht. 10.000 Euro hat der städtische Eigenbetrieb Bad dafür in die Hand genommen. Das Projekt ist durch Mittel vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördet worden. 3.300 Euro gab es über das Programm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“. „Auch dank der Bundesförderung haben wir hier ein gutes und sinnvolles Angebot für die Besucher der Wasserwelt schaffen können“, sagt Carsten Hettwer, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Bad. „Wer zu Hause keine Möglichkeit zum Aufladen seines E-Autos haben sollte oder wer von soweit hierherkommt, dass die Akkuleistung nicht für den Hin- und Rückweg reichen sollte, kann seinen Besuch in der Wasserwelt gleich doppelt nutzen: Zum Schwimmen oder Entspannen und zum Auftanken seines Fahrzeuges.“ Die Kosten für das Auftanken liegen bei 3,50 Euro pro Stunde. DasTanken ist via App oder mit einer speziellen Bezahlkarte, die es bei Enercity zu kaufen gibt, möglich. Der Stecker kann übrigens nicht mutwilig gezogen werden; arretiert beim Ladevorgang. Etwa wie bei den anderen Ladestationen auf städtischem Grund. Alle städtischen E-Ladesäulen besitzen zwei Anschlüsse, an denen Fahrzeuge mit einer Leistung von 22 Kilowatt betankt werden können. Die weiteren Standorte: Rathaus, Parkhaus am Flughafen, Expert-Zentrale an der Bayernstraße, Bestatter Eggers an der Walsroder Straße und S-Bahn-Haltestelle-Mitte am Straßburger Platz.