Noch bis 17. Januar ohne Ausweis möglich

Standortübungsplatz: erste 500 Exemplare auf dem Weg

Langenhagen.Seit dem 1. Oktober ist der Standortübungsplatz Hannover ein "Militärischer Sicherheitsbereich".
Die bisherige Zutrittsregelung musste sowohl zum Schutz der Bevölkerung als auch zur Gewährleistung der zweckbestimmten Nutzung des Übungsplatzes angepasst werden.
Damit ist ein Betreten des Platzes ohne explizite Genehmigung nicht mehr möglich. Anwohnern der umliegenden Gemeinden soll aber die Möglichkeit weiterhin eingeräumt werden. Voraussetzung dafür ist ein spezieller Ausweis, der beim Unterstützungspersonal des Standortältesten beantragt werden kann. Der Antrag und weitere Informationen dazu befinden sich auf der Internetseite der Stadt Langenhagen unter folgendem Link: Stadt Langenhagen. Der ausgefüllte Antrag kann per Post oder per E-Mail an das Unterstützungspersonal geschickt werden.
Derzeit sind bereits rund 1.000 Anträge beim Unterstützungspersonal des Standortältesten eingegangen. Aufgrund der gegenwärtigen Covid-19-Lage musste auch die Bundeswehr umfangreiche Vorsorgemaßnahmen treffen. Das Personal befindet sich zum Teil im Schichtbetrieb oder arbeitet im Homeoffice. Dies führte zu einer längeren Bearbeitungszeit. Um dennoch schnellstmöglich die Ausweise an die Bürger ausgeben zu können, werden diese jetzt mit der Post verschickt. Ursprünglich war eine persönliche Ausgabe gegen Unterschrift vorgesehen. Die ersten 500 Ausweise sind bereits auf dem Weg. Die derzeit offenen Anträge sollen noch in diesem Jahr abschließend bearbeitet werden. Im Rahmen einer Übergangsregelung ist das Betreten des Platzes noch bis 17. Januar ohne Ausweis möglich.