Noch ohne Sondergenehmigung

Standortübungsplatz: Ausnahme bis Ende Februar

Langenhagen. Aufgrund der nach wie vor sehr hohen Nachfrage an Berechtigungsausweisen
zum Betreten des Standortübungsplatzes Hannover gilt das Betretungsverbot erst ab dem 1. März. “Bis dahin haben wir alle bis heute eingegangenen Anträge abgearbeitet”, verspricht
Oberst Michael Mattes, Stellvertreter des Standortältesten sowie des Kommandeurs des Landeskommandos Niedersachsen. ”So stellen wir sicher, dass jede Anwohnerin und jeder Anwohner, die beziehungsweise der den Antrag rechtzeitig gestellt hat, aber noch nicht im Besitz der Sondergenehmigung ist, den Platz außerhalb unseres Übungsbetriebes zunächst weiterhin betreten kann”, so Mattes. Seit Oktober sind insgesamt fast 1 500 Anträge bei der Bundeswehr eingegangen - zuletzt bis 50 pro Tag. Die Hälfte wurde bereits bearbeitet
und die betreffenden Sondergenehmigungen verschickt. “Wir bedauern etwaige Wartezeiten”, sagt Oberst Mattes, “mit einem so hohen Interesse der Bevölkerung haben wir nicht gerechnet. Es zeigt uns aber, dass die Entscheidung, den Platz nicht komplett für die
Öffentlichkeit zu sperren, richtig war.” Mit der Sperrung reagiert der Standortälteste, Kapitän zur See Berend Burwitz, auf die andauernden Verstöße gegen die Nutzungsrichtlinien
des Platzes. Vandalismus, illegale Müllentsorgung sowie unbefugtes
Betreten von Gefahrenbereichen waren die Hauptgründe für die neue Regelung. Künftig ist der Übungsplatz zwischen Langenhagen und Isernhagen nur noch mit einem Berechtigungsausweis zugänglich. Diesen können Anwohner der angrenzenden Gemeinden
beantragen. Ab März soll die Bearbeitung der Anträge im Regelfall nicht länger
als vier Wochen in Anspruch nehmen. Um Verzögerungen zu vermeiden,
wird gebeten, von Rückfragen bezüglich des Bearbeitungsstandes abzusehen. Interessierte wenden sich bitte an: Unterstützungspersonal Standortältester Hannover, Hans-Böckler-Allee 18, 30173 Hannover oder Info-PunktHannover@bundeswehr.org.