Noch wie zu Großvaters Zeiten

Eine Spende im Dienste der Sicherheit (von links): Arne Boy, Jürgen Zimmer und Friedhelm Fischer.

Spende ermöglicht Kauf weiterer Feuerwehrhelme

Langenhagen. Über eine unerwartete Spende in Höhe von 2.000 Euro für die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen konnte sich Arne Boy am Dienstag freuen. Dem Langenhagener Stadtbrandmeister wurde im Beisein von Bürgermeister Friedhelm Fischer dieses Geschenk von dem Paketversand-Unternehmen Hermes gemacht. „Wir sind hier in der Stadt und wollen uns sozial engagieren“, verwies Jürgen Zimmer, Leiter von Hermes-HUB im Airport Business Park, unter anderem auf die Tatsache, dass eine Vielzahl der mehr als 150 am 2010 eröffneten Standort beschäftigten Mitarbeiter direkt aus Langenhagen komme.
Welchem Projekt das Geld zu Gute komme? Auf diese Frage wusste Boy schnell eine Antwort. Sicherlich mehreren Projekten und allen voran dem aktuellen Vorhaben, jedem im Brandschutz aktiven Mitglied einen neuen Helm zur Verfügung zu stellen. Dieses sei erforderlich, weil derzeit noch eine Kopfbedeckung von der Grundform her im Einsatz sei, „wie sie unsere Großväter getragen haben“, berichtete der Stadtbrandmeister. Das neue, sowohl in der Technik als auch hinsichtlich der verwendeten Materialien verbesserte Modell kostet jedoch pro Helm etwa 180 Euro. Insgesamt benötigt werden 320 Stück. Entsprechend groß ist daher die Summe, für die hinsichtlich der „Sicherheit für die Kameraden wichtige“ Umstellung, für die die Freiwillige Feuerwehr einen Zeitraum von etwa vier Jahren angesetzt hat. „Die 2.000 Euro helfen uns, eher fertig zu werden“, bedankte sich Boy im Namen der ehrenamtlichen Helfer. Diesem Dank schloss sich Bürgermeister Fischer an: „Die Verbundenheit Langenhagener Unternehmen zu ihrer Stadt in solch einer Form zu zeigen, ist anerkennenswert und wie im konkreten Fall von besonderer Bedeutung für das örtliche Ehrenamt. Gerade die Freiwillige Feuerwehr sorgt mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Sicherheit aller Langenhagener, weshalb eine Spende an ihre Adresse letztlich allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt.“