"Nun sind die Gemeindemitglieder dran"

St. Maria wählt einen neuen Pfarrgemeinderat und einen neuen Kirchenvorstand

Langenhagen. Wie im gesamten Bistum Hildeshein wird auch in der katholischen Pfarrgemeinde St. Maria, zu der die Kirchorte St. Adalbert in Herrenhausen, St. Christophorus in Stöcken, St. Hedwig in Vinhorst mit den Langenhagener Ortschaften Engelbostel, Godshorn, und Schulenburg und St. Maria in der Nordstadt und mit Hainholz gehören, in der nächsten Woche vom 8. bis zum 11. November ein neuer Pfarrgemeinderat und ein neuer Kirchenvorstand gewählt.
Diese Gremienwahlen stehen unter dem Motto "Ich glaub - ich wähl!". In verschiedenen Schritten hatte sich die Pfarrgemeinde auf die Wahlen vorbereitet: Schon Mitte der laufenden Legislaturperiode des Pfarrgemeinderates ist eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die zur Aufgabe hatte, Maßnahmen vorzuschlagen, die Beteiligung am Gemeindeleben und an den Gremienwahlen zu verbessern. Es wurde von den beiden amtierenden Gremien entschieden, wieder einen Pfarrgemeinderat und einen Kirchenvorstand zu wählen. Seit Mai wurden Gemeindemitglieder angesprochen sich als Kandidatin, als Kandidat zur Verfügung zu stellen. In den Pfarrbrief-Ausgaben vom Mai und August wurde ebenso über die Gremienwahlen informiert. Der amtierende Pfarrgemeinderat legte im Rahmen der Wahlordnung die Größe des neu zu wählenden Gremiums fest. In einer Pfarrversammlung Anfang September wurde die Wahlen thematisiert, um Kandidaten geworben und die Gemeindemitglieder zur Teilnahme an den Wahlen zum Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand aufgerufen.
Im Rahmen des formalen Ablaufes stellt der, für die Gremienwahlen berufene Wahlvorstand, die endgültigen Kandidatenlisten auf und veröffentlichte diese durch Aushang und Vermeldung in den Gottesdiensten. Kandidatenplakate mit den Fotos aller Kandidatinnen und Kandidaten wurden gedruckt. In einer weiteren Veranstaltung am 20. Oktober stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für beide Gremien vor und beantworten die Fragen aus der Fragerunde. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende erläuterte, dass somit ein umfangreiches Programm absolviert worden ist. Als letzte Maßnahme wurden die Haushalte von Gemeindemitgliedern per Postkarte angeschrieben und zur Teilnahme an den Wahlen eingeladen.
Der Pfarrer der 10.400 Seelen-Pfarrgemeinde im Norden, Bernd Langer, erwartet nun eine gute Beteiligung der Gemeindemitglieder: "Somit sind nun die Gemeindemitglieder dran, den Pfarrgemeinderat und den Kirchenvorstand für die nächsten vier Jahre zu wählen!"