"Ole" war immer mit dabei

Wenn hier auch nur auf dem Bild: Karin Lüdtke zeigt, dass Schulhund "Ole" fest zum Team gehörte. (Foto: O. Krebs)

Abschied von der Pestalozzischule nach mehr als 70 Jahren

Langenhagen (ok). Die Kartons sind gepackt, die Materialien gehen an die Regelschulen. Vor allen Dingen an die neue Leibniz IGS. Was mit der "blauen Schule", den Containern an der Leibnizstraße, passiert? Das steht noch nicht fest. Sicher ist allerdings, dass die Pestalozzischule nach mehr als 70 Jahren Geschichte ist. Die meisten der Lehrerinnen bleiben an Inklusionsschulen, die kommissarische Schulleiterin Anke Meyer geht mit ihrer neunten Klasse an die Robert-Koch-Realschule und wird zumindest für ein Jahr noch ein kleines Förderzentrum im Büro der RKS leiten. Anke Meyer: "Ich bilde eine kleine Schnittstelle zwischen Regionales Landesamt für Schule und Bildung und den Schulen in Langenhagen." Sie erinnert sich trotz Corona gern an die vergangenen Zeit zurück, in der das Inklusions- und Berufsorientierungskonzept eine große Rolle gespielt, der Schulhund "Ole" bis zuletzt in zwei Klassen im Einsatz gewesen sei.
Zur Historie der Pestalozzischule, die Anke Meyer nach der Pensionierung von Uschi Borkowski gemeinsam mit ihren Kolleginnen Ute Wellert--Thiel und Karin Lüdtke geführt hat: 1950 ist der erste Schüler in Langenhagen offizielle aufgenommen worden. Die Pestalozzischule hatte immer einzelne Räume in anderen Schulen - am Anfang in der Brinker Schule, später dann im Gebäude an der Konrad-Adenauer-Straße. Dort kam dann die Gutzmannschule dazu. 2018 ging es dann in die Container an der Leibnizstraße, wo vorher Geflüchtete ihre Heimat hatten. Die schon angesprochene "blaue Schule" wegen der Farbe der Container. Anke Meyer hofft, dass "ihre" Klasse in ihrer neuen Heimat, der RKS, das "richtige Schulleben" - etwa mit Arbeitsgemeinschaften - noch einmal genießen kann. Die Regelschulen übernehmen in Zukunft die Koordination, Anke Meyer wünscht dabei viel Glück. Sie selbst will auch zukünftig getreu dem Motto der Schule mit "Kopf, Herz und Hand" agieren. Und natürlich auch weiterhin mit Verstand.