Ortsbrandmeisterin befördert

Schwerarbeit leisteten die starken Männer der Ortswehr Engelbostel beim Aufstellen des Maibaumes. Foto: E. A. Nebig

Engelbosteler Maibaum wurde fröhlich aufgestellt

Engelbostel (ne). Mit dem „Wonnemonat“ Mai sind viele Traditionen verbunden, darunter das Aufstellen von mehr oder weniger großen Maibäumen, die mitunter fast das ganze Jahr, hierzulande oft nur bis zum 31. Mai, stehen bleiben. So jetzt am vergangenen Sonntag in der Ortschaft Engelbostel, wo starke Männer der Orts-Feuerwehr den Maibaum vor dem Feuerwehrgerätehaus aufrichteten. Das Aufstellen das Maibaumes geriet zum Volksfest, denn zahlreiche Mitglieder der ortsansässigen Vereine und Verbände unterstützten die Tradition des Maibaumsetzens „in der Dorfmitte“ mit Ständen und Aktionen. Die Feuerwehr stellte zudem ein Kater-Frühstück für die Maitänzerinnen und -tänzer im Gerätehaus bereit, das gegen einen geringen Obulus "geplündert" wurde. Alles in allem wurde der 1. Mai zu einem fröhlichen Frühlings-Bürgertreff, bei dem auch an die Kinder mit einem Sonderprogramm gedacht worden waren. Darüber freute sich Ortsbür- germeisterin Gudrun Mennecke, was sie in einer kurzen Ansprache zum Ausdruck brachte, liegt ihr doch die Heimat- und Brauchtumspflege am Herzen. Stadtbrandmeister Eric Zerra wartete zudem mit einer Überraschung auf. Nachdem Ortsbrandmeisterin Ute Hiemsch das Kommado „Maibaum aufstellen“ gegeben hatte, und diese Arbeit von einigen starken Männern schnell erledigt worden war, bat Zerra um das Wort, öffnete seine Aktenmappe, zauberte eine Urkunde hervor und beförderte im Auftrag des Regionsbrandmeisters Bernd Keitel die Ortsbrandmeisterin zur Hauptlöschmeisterin.Da war der Jubel groß, die Kinderfeuerwehr trat an und gatulierte mit einem dreifachen „Gut Wehr“, die Band "Bayernstürmer" mit eimem Tusch. Das hatte Folgen: Ute Hiemsch musste Hun- derte von Händen schütteln.