Ostapje-Projekt wird beendet

Die Beschäftigung mit den Kindern steht im Mittelpunkt.

GBA und Stadt konnten weitere Finanzierung nicht ermöglichen

Langenhagen. Im Rahmen einer Abschiedsfeier im Mehrgenerationenhaus wurde das Projekt Ostapje nach zehn Jahren von den Mitarbeiterinnen, der GBA, des MGH, der Stadt Langenhagen, den Familien und vielen weiteren Gästen verabschiedet.
Die engagierten Mitarbeiterinnen der GBA Langenhagen besuchten seit 2008 Familien mit kleinen Kindern regelmäßig zu Hause. Auf Grundlage des Ostapje-Lernprogramms regen sie die Eltern an, neue Spielmaterialien und -ideen auszuprobieren. Der Spaß an der Beschäftigung und Förderung der Kinder durch und vor allem mit den Eltern steht dabei im Mittelpunkt.
Der damalige Geschäftsführer der GBA, Manfred Preis, holte das Programm Ostapje aus den Niederlanden nach Langenhagen. Mit viel Engagement und Weitblick setzte er so das Anliegen um, Familien mit kleinen Kindern im häuslichen Umfeld niedrigschwellig zu begleiten.
Florian König, Geschäftsführer der GBA, bedankte sich bei allen Unterstützer*innen und Mitwirkendenden des Projekts: „Mit dem Projekt Ostapje haben wir einen großen Schritt für eine inklusive Gesellschaft in Langenhagen gewagt.“ Er bedauert genauso wie die Stadt Langenhagen, die stets um die Finanzierung und Fortführung des Projekts bemüht war, dass die wertvolle Arbeit der Hausbesucherinnen Sabine Gienow und Isabell Malek nun eingestellt werden muss. Die Mittel des Landes für Projekte dieser Art werden jedoch zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen.
Als Vertreterin der Stadt Langenhagen, nahm Monika Gotzes-Karrasch den Wunsch der GBA entgegen, dass die Idee von Ostapje auch in anderen Projekten erhalten bliebe und die soziale Stadt Langenhagen sich weiterhin mit Mut und Kreativität für eine inklusive Gesellschaft engagiere.