Pakete in den Zielländern verteilt

Weihnachtstrucker-Geschenke in der Ukraine eingetroffen

Langenhagen. Trotz aller Corona-Hürden haben die Weihnachtstrucker-Pakete aus Niedersachsen und Bremen nach dem Jahreswechsel hilfsbedürftige Menschen in der Ukraine und Rumänien erreicht. Die Paketverteilung an die Menschen in der Ukraine und Rumänien haben in diesem Jahr Partnerorganisationen übernommen, mit denen die Johanniter seit vielen Jahren zusammenarbeiten.
„Wir danken allen, die den Johanniter-Weihnachtstrucker unterstützt haben“, sagt Jennifer Rihm, Koordinatorin der Aktion im Nordhannoverschen Ortsverband in Langenhagen. Tim Heinrich, Dienststellenleiter des Nordhannoverschen Ortsverbandes, ergänzt: „Es ist einfach schön, dieses große Engagement für die gute Sache zu sehen. Und es freut uns, dass wir mit 120 Paketen aus dem Ortsverband die Menschen in Osteuropa unterstützen können. Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiges Zeichen der Solidarität für die Menschen in den Zielländern.“
Die Hilfsbereitschaft der Langenhagener steigt seit der Premiere im Winter 2017 mit jedem Jahr. Beweis dafür sind die aktuell 120 Pakete, im vergangenen Jahr waren es noch etwa die Hälfte. „So viel wurde noch nie gespendet. Wir sind sehr dankbar für die hohe Spendenbereitschaft“, so Rihm. Viele Päckchen kamen unter anderem aus der Johanniter-Kita SöSeeLöwen, die von Familien gespendet wurden. Auch die Stadtverwaltung und Langenhagener Firmen Bosch Service fungierten als Unterstützer und standen als Sammelstelle der Päckchen zur Verfügung.
Mehr als 4.000 gesammelte Pakete aus Niedersachsen und Bremen haben in diesem Weihnachtstrucker-Jahr ihren Weg zu den bedürftigen Menschen in Osteuropa gefunden. Insgesamt sind bundesweit 49.404 Pakete an den Sammelstellen abgegeben worden. Die zusätzliche Möglichkeit, absolut kontaktfrei ein virtuelles Paket zu packen, ist 8.317 Mal genutzt woden. Mit den Spenden werden in den Zielländern vor Ort von den Partnerorganisationen „richtige“ und gleichwertige Weihnachtstrucker-Pakete gepackt. Die Johanniter hatten in der Vorweihnachtszeit Schulen, Kindergärten, Vereine und Unternehmen sowie Privatleute dazu aufgerufen, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln für bedürftige Kinder, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung in osteuropäischen Ländern zu packen.
Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten: www.johanniter.de/weihnachtstrucker oder auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens und engagiert sich seit mehr als 60 Jahren in den unterschiedlichsten karitativen und sozialen Bereichen. Mit rund 25.000 Beschäftigten, mehr als 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,5 Millionen Fördermitgliedern ist der gemeinnützige Verein mittlerweile eine der größten Hilfsorganisationen in Europa. Zu den Aufgabenfeldern der Johanniter-Unfall-Hilfe zählen unter anderem Erste Hilfe, Sanitäts- und Rettungsdienst, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen. International leistet der Verein humanitäre Hilfe bei Hunger- und Naturkatastrophen.