Paten für Migranten

Gespräch in der Sitzung des Integrationsbeirates: (von links) Hamidou Bouba, Erwin Eder, Jachim Kirschning und Anne Kirchenbüchler. (Foto: G. Gosewisch)

Joachim Kirschning wirbt um Unterstützung

Langenhagen (gg). In der jüngsten Sitzung des Integrationsbeirates berichtete Joachim Kirschning, Schulleiter der Robert-Koch-Realschule, über die Schwierigkeiten der Sprachförderung für Migranten im Schulalltag. „Individuelle flexible Hilfe leisten wir natürlich, aber es geht um schwierige Fälle“, erklärt er zu den Familien, die gerade erst in Deutschland angekommen sind und sich ohne Orts- und Sprachkenntnisse zurecht finden sollen. „Wir haben schon Lehrkräfte aus dem normalen Dienstplan herausgenommen, um die zusätzliche Sprachförderung anzubieten. Leicht ist die Aufgabe für die Lehrer nicht, denn sie sprechen ja nicht die Sprache der Migranten, wie arabisch und viele andere Sprachen“, sagt Kirschning und betont, dass die Umverteilung der Lehrkräfte für die Sprachförderung zu Lasten des Schulregelbetriebs geht. Er engagiert sich daher für die Unterstützung durch den Integrationsbeirat: „Ich wünsche mir eine Kooperation und ein Netzwerk, so dass Paten für die Migranten vermittelt werden, die bei den ersten Schritten in Langenhagen helfen. Zudem geht es auch um finanzielle Unterstützung für Fördermaßnahmen.“ Positive Resonanz gab es zu diesem Konzept aus den Reihen der Mitglieder des Integrationsbeirates. Anne Kirchenbüchler, Gleichstellungsbeauftragte, fasste zusammen: „Wir müssen intern beraten, ob und was wir dauerhaft leisten können.“