Pflicht und Kür für die Johanniter

800 Personen wurden vom Langenhagener Team versorgt. (Foto: Johanniter-Jugend & Johan Weglage/Johanniter)

Langenhagener waren beim Bundespfingstzeltlager

Langenhagen. Große Aufregung im Nordhannoverschen Ortsverband (NOV) Langenhagen der Johanniter-Unfall-Hilfe. Während zehn Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren der Langenhagener Johanniter-Jugend mit ihren fünf Betreuern unter Leitung von Iris Domagalla an den Angeboten des Bundespfingstzeltlagers der Johanniter im thüringischen Gotha-Neufrankenroda teilnahmen, sorgte sich die Feldküche des 15. Einsatzzuges der Johanniter Langenhagens unter Leitung von Maik Möller um die Verpflegung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das bedeutete von Freitagabend bis Montagmittag Vollverpflegung mit neun Mahlzeiten für fast 800 Personen. Nebenbei wurden wegen der hohen Temperaturen noch eintausend Liter Tee gekocht und wieder heruntergekühlt. Bewerkstelligt wurde das mit einer Küchenmannschaft von acht Helferinnen und Helfern. „Wir haben pro Nacht gerade mal vier Stunden Schlaf bekommen, aber da es überhaupt keine Meckerei über das Essen gab, hat es uns allen viel Spaß gemacht“, berichtete Möller. „Die Stimmung war einfach super!“ Der großen Hitze begegneten die Betreuer der Kinder mit einem Planschbecken, dass erwartungsgemäß stärker angenommen wurde als die Kurzfilm-Workshops zum Thema „Vier Tage großes Kino – Willkommen in Johnnywood". „Die Hitze war unerträglich“, resümierte Iris Domagalla, „da konnte man den Kindern nicht übelnehmen, dass sie sich lieber im Wasser aufhielten.“
Dennoch beteiligten sich einige Kinder nach dem gemeinsamen Pfingstgottesdienst auch an den Workshops zu den Aspekten, wie ein Film entsteht. Als besonderes Erlebnis allerdings wurde insgesamt der Kontakt zu den Kindern anderer Ortsverbände empfunden, den man auch über das Pfingstzeltlager hinaus weiter pflegen möchte.
Das Bundespfingstzeltlager der Johanniter findet alle zwei Jahre an unterschiedlichen Orten in Deutschland statt.