Photovoltaikanlage wird transparent

Schauen gebannt auf die Resultate: die stellvertretende Schulleiterin Gabriele Janke (links) und Lehrerin Stephanie Matthias.Foto: O. Krebs

Daten sind auf Bildschirm im Gymnasium nachzuvollziehen

Langenhagen (ok). Es war die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Langenhagener Schule; das ECHO hat damals darüber berichtet. 20 Solaranlagen sind 2002 ursprünglich auf dem Dach der kleinen Turnhalle des Gymnasiums installiert worden; 14 weitere im Laufe der Jahre dazugekommen. Eine Investition, die vor 13 Jahren nicht ganz billig war: Die 21.000 Euro haben "pro Klima", die Stadt Langenhagen, das Bundesamt für Wirtschaft sowie viele Eltern und Lehrer des Gymnasiums übernommen. Zu dem Zeitpunkt lag der Spitzenwert der Anlage bei 3,2 kWp, mittlerweile sind es fünf kWp. "2011 sind insgesamt 5.500 Kilowattstunden erzeugt werden. Pro kWp sind es 800 bis 1.000 Kilowattstunden", erläutert die betreuende Lehrerin Stephanie Matthias, die die Schülerinnen und Schüler für nachhaltiges Handeln sensibilisieren möchte. 47 Cent Vergütung gibt es bei der Einspeisung ins Netz von Enercity; etwa 2.000 bis 2.500 Euro kommen dann im Jahr fürs Gymnasium zusammen. Eine stolze Summe, die oft auch wieder in Umweltprojekte reinvestiert wird. Jetzt wird das Ganze tansparenter; die Daten sind auf einem Bildschirm – gesponsert von "pro Klima" in der Schule täglich nachzuvollziehen. In der Pausenhalle sind neben den Monats- und Jahreserträgen der Anlage auch Daten zum aktuellen Wetter, zur Reduktion von Kohlendioxid und zum Energieverbrauch zu sehen.