Plädoyer für den Erhalt der Schule

"Zukunftsschmiede" der SPD in Engelbostel

Engelbostel. Die Stadtteilkonferenz „Zukunftsschmiede“ im Ortsteil Engelbostel lockte kürzlich viele interessierte Bürgerinnen und Bürger an. Sowohl Vertreter der ansässigen Vereine und Verbände, als auch neugierige Privatpersonen folgten der Einladung der SPD-Abteilung. An der Veranstaltung nahmen auch Bürgermeister Friedhelm Fischer und der Landtagsabgeordnete Marco Brunotte teil. Unter dem Motto „Zukunftsschmiede“ wurde über die Möglichkeiten von Engelbostel diskutiert.
Die Teilnehmer sprachen insbesondere übe das Thema Straßenverkehr, forderten eine bessere Nahverkehrsanbindung von Engelbostel an Langenhagen. Weiter wurde der Wunsch nach einer Querungshilfe in der Nähe des Friedhofs geäußert. Ortbürgermeisterin Gudrun Mennecke erklärte, dass dieses Anliegen bereits auf der Prioritätenliste des Ortsrats stehe und voraussichtlich bald umgesetzt würde. Darüber hinaus wünschten sich die Teilnehmer, die Sicherheit der Querungshilfe am Neubaugebiet zu überdenken, damit für zukünftige Schulkinder ein sicherer Schulweg vorhanden ist. Gefordert wurden auch bessere Radwegeverbindungen nach Langenhagen und Berenbostel. Bürgermeister Fischer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die betreffenden Straßen in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsens fallen.
Ein weiteres Anliegen war der Winterräumdienst: Die einen kritisierten, dass teilweise zu wenig geräumt werde, andere lobten den im Vergleich mit anderen Kommunen vorbildlichen Winterdienst. Letztendlich soll auch hier weiter verbessert werden.
Schließlich kam die Diskussion zum Thema Schule: Sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die SPD-Vertreter waren sich einig, dass die Schule in Engelbostel auf jeden Fall erhalten werden muss. Der MTV Engelbostel-Schulenburg bekräftigte außerdem seine Forderung nach einer Sporthalle für den westlichen Teil Langenhagens. Ein weiteres Ansinnen der Engelbosteler ist der Ausbau der Krippenplätze im Ort. Friedhelm Fischer sagte zu, dass der Rechtsanspruch auf einen Kindergarten- oder Krippenplatz auf jeden Fall gedeckt werden solle. Hieran soll gemeinsam mit dem Träger des Engelbosteler Kindergartens, der Kirchengemeinde, gearbeitet werden. Anstelle von Hortplätzen gibt es bereits ein Betreuungsangebot in der Schule durch den Förderverein.
Zuletzt wurde die Möglichkeit eines Neubaugebiets im Süden von Engelbostel beraten: Die Idee wurde begrüßt, allerdings sollte dabei beachtet werden, dass der dörfliche Charakter Engelbostels erhalten bleibt.
Neben den genannten Forderungen gab es auch Lob für die Arbeit der SPD in Engelbostel; vor allem begrüßten die Bürgerinnen und Bürger den Einsatz für den Umbau der Kreuzwippe, ebenso die Verteilung des Busfahrplans und des Informationsblattes „Engelbostel aktuell“.
Alle geäußerten Wünsche wurden gesammelt und sollen bei einer erneuten Stadtteilkonferenz innerhalb des nächsten Jahres wiederaufgegriffen werden.