PRO Airport hat wenig Hoffnung

Aber: Bürgerforum begrüßt Nachbarschaftsdialog

Langenhagen (ok). Das Bürgerforum PRO Hannover-Airport begrüßt den von SPD und Grünen geforderten Nachbarschaftsdialog, legt allerdings Wert darauf, dass der nicht einseitig geführt werde. Geschäftsführer Maik Pragasky: "Das Bürgerforum vertritt einen nicht unerheblichen Teil der Langenhagener Bürgerinnen und Bürger, unter anderem auch diejenigen, die einen Arbeitsplatz am Airport haben und die, die sich in unserem Verein engagieren." Das Bürgerforum sei natürlich auch dafür, die Belastung durch Fluglärm so gering wie möglich zu halten, aber auch die wirtschaftlichen Interessen müssten in die Waagschale geworfen werden. Interessierten würde das PRO Airport fachlich fundierte Themen zu neuesten Entwicklungen anbieten, die von Betroffenen und deren Interessenvertretungen leider selten genutzt würden. Garbsen und Langenhagen seien nicht zu vergleichen, da die Nachbarstadt nicht von nachhaltigen und wichtigen Steuereinnahmen profitiere. Darüber hinaus gebe es Lärmquellen wie Straße und Bahn, die einschneidender seien. Geschäftsführer Maik Pragasky und Vorsitzender Bernd Speich sagen aber auch: "Die Art und Weise des bisherigen Auftretens einzelner Bürgerinitiativen gegen Fluglärm und deren offensichtlich nur geringe Bereitschaft zu einem ernsthaften, ergebnisoffenen Dialog nimmt mir die Hoffnung, dass neue Gesprächsrunden zu neuen Ergebnissen oder gar einem Erfolg führen werden."