Prüfungen unter Corona-Bedingungen

Angehörige der Karate-Sparte des VfB Langenhagen dürfen sich neue Gürtel umbinden

Langenhagen. Kurz vor der Sommerpause haben 13 Mitglieder der Karate-Sparte des VfB Langenhagen erfolgreich die Prüfung zum nächsthöheren Gürtel gemeistert. Eine Prüfung ist immer etwas Besonderes, doch nun stand erstmals eine unter Corona-Bedingungen an. Um die Hygieneregeln einhalten zu können, waren nur Einzelprüfungen möglich. Gestartet wurde in einer Art Schichtsystem an zwei Tagen zu bestimmten Zeiten, wobei nur jeweils zwei Karateka im Abstand von fünf Metern zueinander in der Halle zugelassen waren. Erlaubt waren nur Grundschultechniken und Kombinationen sowie Kata (festgelegte Solo-Formen). Die sonst vorgeschriebenen Partnerübungen waren wegen der Pandemie nicht möglich, stattdessen musste jeder Prüfling als Solo-Übung den Teil des Verteidigers und Angreifers zeigen, der sonst in der Partnerübung vorgekommen wäre. Dies war eine besondere Herausforderung an das Vorstellungsvermögen. Am Ende zeigte sich Prüfer Thomas Tschörner zufrieden und alle hatten bestanden. Yafa Jibril und Orlando Bilau dürfen sich jetzt einen gelben Gürtel umbinden. Sandra Voßberg, Fabian Ullrich und Lion Wolf legten erfolgreich die Prüfung zum Grüngurt ab. Noah Mirza, Maja Sieverling und Michael Zimmermann tragen nun einen blauen Gürtel. Simon Hagemann bestand die Prüfung zum violetten Gürtel. Um gleich vier Braungurte ist die Oberstufe der Karate-Sparte gewachsen: Winfried Rahlfs, Fiona und Dirk Staats sowie Maggie Tschörner waren in der Prüfung zum dritten Kyu erfolgreich. Für das Vater-Tochter-Gespann Dirk und Fiona Staats war es fast eine normale Prüfung. Weil sie in einem Haushalt leben, durften sie die Partnerübungen wie gewohnt zeigen.
Nach wochenlanger Corona-bedingter Zwangspause hatten Teile der Karate-Sparte Anfang Juni ihr Training wieder aufnehmen können. Ein strenges Hygienekonzept sieht unter anderem vor, dass der Mindestabstand von zwei Metern zwingend eingehalten werden muss. Dementsprechend waren Partnerübungen nicht möglich, erlaubt waren lediglich Grundschultechniken und Kata – ein festgelegter Ablauf von Bewegungen - die allein gezeigt werden.