Quergedacht

Mal etwas anderes tun

Ein bunter Regenbogen ist am Himmel zu sehen. Wunderschön:
Solange die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. (1. Mose 8, 12)
Ich genieße jede freie Minute in der Natur. Alles ist grün und blüht. Ein schöner Anblick für die Augen, und meine Seele freut sich. Es ist die Zeit für Ausflüge oder einen Abend unter freiem Himmel. Ich mag die Sonne, die Wärme, die sie schenkt. Diesen Sommer möchte ich so genießen.
Sommerzeit ist auch Urlaubszeit. Jetzt in dieser Zeit des Ausnahmezustandes bin ich meist im Urlaub zuhause. Doch wir haben Zeit, können ausspannen und neue Kraft für den Alltag tanken. Mal etwas anderes tun, und Gottes Schöpfung mit allen Sinnen genießen. Mit dem Fahrrad werden mein Mann und ich den Waldsee und vieles mehr erkunden.
Jetzt ist auch die Zeit, in der alles reif wird. Die Felder sind bald abgeerntet, es gibt viel frisches Obst und Gemüse. In meiner Kindheit wurde zuhause noch eingekocht, eingefroren und im Keller gelagert. Auch wenn ich das heute nicht mehr mache, so brauche wir doch den Sommer für unsere Nahrung. Und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Die Rosenstöcke blühen, der Lavendel duftet, und die Hortensien blühen. Gottes Schöpfung ist wunderbar gelungen.
Der Sommer schenkt uns die Nahrung für den Körper und die Kraft für die Seele.
Gott hat Noah nach der Sintflut die Zusage gegeben. Und sie gilt ebenso für uns – auch in der Zeit einer Pandemie. Mit diesem Vertrauen lebe ich und freue mich, dass ich im Sommer so herrlich daran erinnert werde.

Ulrike Thiele, Pastorin