Radius der Evakuierung steht fest

Die schwarze Linie grenzt den Evakuierungsbereich ein.

Öffnung von Verdachtspunkten am 19. Juli

Langenhagen. Verdachtspunkte auf Blindgänger hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst bei Erkundungen in den vergangenen Monaten festgestellt, nun gibt es nach der Terminfestlegung für die Öffnung und Räumung auch einen Radius für die Evakuierung der Anwohner. Betroffen sind die Stadtteile Wiesenau und Brink sowie Teile von Langenforth und Godshorn; in Hannover sind Bereiche von Vahrenheide und Brink-Hafen betroffen.
Rund 12.200 Einwohner Langenhagens sowie rund 240 Einwohner in Hannover Vahrenheide und Brink-Hafen müssen aus Sicherheitsgründen am Sonntag, 19. Juli, um 9 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Der Evakuierungsbereich wird in einem Radius von 1.000 Meter um die Verdachtspunkte eingerichtet. Als Sammelstelle ist das Schulzentrum Langenhagens vorgesehen.
Betroffenen Anwohnern wird empfohlen, sich rechtzeitig auf die Evakuierung einzurichten. Die Stadtverwaltung bittet darum, vorerst von eventuellen Nachfragen abzusehen. "Vieles wird sich klären, wenn die Handzettel mit umfangreichen Informationen gegen Ende der 28. Kalenderwoche verteilt werden. Ab dem 16. Juli ist zudem das gebührenfreie Bürgertelefon unter der Nummer 0800 7307 000 geschaltet, bei dem Krankentransporte angemeldet und letzte Fragen geklärt werden können", erklärt Pressesprecherin Juliane Stahl.