Reitsportelite traf sich in Twenge

Brandon Schäfer-Gehrau erhält den Pokal Großer Preis der Stadt Langenhagen aus den Händen von Willi Minne, stellvertretender Bürgermeister Langenhagen. (Foto: Verein für Vielseitigkeitsreiterei)

Simone Boie ist Deutsche Amateur Meisterin

Kaltenweide-Twenge (gg). Der Geländeparcours in Twenge, aufgebaut in der 34. Auflage, bot der Reitsportelite am Sonntag beim großen Vielseitigkeitsturnier einmal mehr beste Bedingungen. Nicht nur aus Deutschland, sondern aus insgesamt zehn Nationen reisten die Teilnehmer an. Sie brachten 300 Pferde insgesamt mit, die in Twenge ihre Unterkunft bezogen, um von Freitag bis Sonntag den Triathlon des Pferdesports, die Disziplinen Dressur, Springen und Gelände, zu absolvierten.
Veranstalter Marc Münkel vom Verein für Vielseitigkeitsreiterei sprach seinen Dank mehrfach aus, bei den Gästen für faires Reiten, bei den Sponsoren, allen voran die Firma Milford und die Stadt Langenhagen, für die langjährige gute Unterstützung und bei allen Turnierhelfern, ohne die eine solche Vereins-Veranstaltung nicht stattfinden könnte.
Am Sonntag genossen rund 3000 Besucher bei herrlichem Spätsommer-Sonnenschein das Geschehen. Der Tag der Geländeprüfungen war auch gleichzeitig Regionsentdeckertag der Region Hannover und das Turnier eines der Ausflugsziele.
In der Hauptprüfung, die Milford Trophy CIC**, siegte der erfahrene Olympiareiter Peter Thomsen mit seinem Pferd Loucius. Deutsche Amateur Meisterin der Vielseitigkeit ist die 27-jährige Industriekauffrau Simone Boie aus dem Rheinland auf ihrem Pferd Scotch, das sie selbst ausgebildet hat. Nach einem dritten Platz bei der Deutschen Amateur-Meisterschaft im vorigen Jahr stand sie nun nun ganz oben auf dem Treppchen.
Den Pokal Großer Preis der Stadt Langenhagen erkämpfte sich Brandon Schäfer-Gehrau auf Fräulein Frieda.
Der Preis der Firma „Passier & Sohn“, eine CIC*-Prüfung für Junioren und Junge Reiter gewann in der ersten Abteilung Anne-Catrin Bierlein auf Auf geht’s Fräulein Hummel vor Alisa Wates, Großbritannien, auf Courtage auf Platz zwei und Nina de Haas, Niederlande, auf Houdini.
In der zweiten Abteilung, der Preis der Firma Theo Schomburg, eine CIC*-Prüfung für Reiter, ging der Sieg an Pia Münker auf Commitment, vor Nadine Marzahl auf Vally auf Platz zwei und Friederike Paradies auf Chekevina auf Platz drei.
Die Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften Junge Reiter holte sich Flora Reemtsma auf Linus mit 70,6 Punkten, da man bei den Meisterschaften nur mit einem Pferd in die Wertung kommen kann und Antonia von Baath bereits Gold geholt hatte.
Bei den Landesmeisterschaften Junge Reiter ging der Sieg an Antonia von Baath auf El Paso, vor Johannes Hayessen auf Lohengrin auf Platz zwei und Flora Reemtsma auf Linus auf Platz drei.
 Bei den Landesmeisterschaften Junioren siegte Paula Reinstorf auf Ilara, vor Janna Koch auf Fufa und Felicia von Baath auf Full Hope.
Glücklich war auch die 16-jährige Hella Jensen, die als jüngste platzierte Teilnehmerin der CIC* den Madeleine-Winter-Schulze-Förderpreis gewann und sich auf ein Wochenende mit intensivem Training bei Peter Thomsen freuen kann.