Reuterdamm erhält neue Fahrbahndecke

Die Nordseite des Reuterdamms.

Vorbereitende Arbeiten starten am 2. Mai / erste Sperrung in den Sommerferien

Langenhagen. Die Stadt Langenhagen erneuert die Fahrbahndecke des Reuterdamms zwischen Walsroder Straße und Wietzepark. Im Zuge dieser Maßnahme investiert sie rund 1 Million Euro in Langenhagens Straßennetz.
Nach derzeitigen Stand wird die Sanierungsmaßnahme ab Montag, 2. Mai, vorbereitet. Dieses geschieht mittels einer Wanderbaustelle, für welche die Fahrbahn halbseitig gesperrt wird. Der Verkehr wird an dem Bereich mit mobilen Ampeln vorbeigeleitet.
Um später die neue Fahrbahndecke einbauen zu können, muss der Straßenabschnitt für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Der Einbau ist in drei Bauabschnitten unterteilt. Die ersten beiden befinden sich zwischen Theodor-Heuss-Straße und Wietzepark sowie zwischen Virchowstraße und Theodor-Heuss-Straße. In diesen soll der Asphalt in den Sommerferien eingebaut werden. Konkrete Termine stehen noch nicht fest.
„In den Sommerferien verzeichnen wir generell weniger Verkehr auf dem Reuterdamm, weil Schulkinder nicht zum Unterricht müssen, einige Berufspendler im Urlaub sind und aus anderen Gründen“, berichtet Anette Mecke, Leiterin der Abteilung „Verkehr und Straße“. „Wir nutzen diese verkehrsarme Zeit, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten zu können.“ Verhindern ließen sie sich nicht. Die Fahrbahn sei in einem desolaten Zustand; die Fahrrillen in Teilen mehrere Zentimeter tief. „Wenn wir jetzt nicht handeln, laufen wir Gefahr, dass eine Sanierung nicht mehr möglich ist, und wir den Reuterdamm komplett neu ausbauen müssen. Und das birgt mehr Einschränkungen in sich – erst recht in zeitlicher Hinsicht“, so Mecke.
Angesichts der Bedeutung des Reuterdamms ist die Verwaltung seit geraumer Zeit mit verschiedenen Partnern im Austausch, um das gemeinsame Vorgehen während der Sperrzeit zu klären.
Klar ist bereits jetzt: Die Buslinie 600 wird dann keine ÖPNV-Verbindung zwischen Langenhagen und Isernhagen bzw. Großburgwedel bieten können. Die Buslinie 122 wird voraussichtlich über die Robert-Koch-Straße umgeleitet. Die Haltestellen sollen dort in vergleichbarer Höhe zum Reuterdamm eingerichtet werden. Üstra und Stadtverwaltung prüfen noch, ob im Zuge dieser Umleitung ein vorübergehendes Halteverbot in der Robert-Koch-Straße eingerichtet werden muss. Als Endpunkt fahren die Busse der Linie 122 die neue Buswendeanlage an der Theodor-Heuss-Straße an. Sie ist zu diesem Zeitpunkt bereits fertiggestellt.
Über konkrete Einzelheiten informiert die Verwaltung, sobald der Termin für den Asphalteinbau beziehungsweise die notwendige Sperrung feststeht.
Im dritten Abschnitt zwischen Walsroder Straße und Virchowstraße erfolgt der Asphalteinbau voraussichtlich im September. „Durch die Dreiteilung der Straßenbaumaßnahme haben wir einen Weg gefunden, wie die Zufahrt zur Grenzheide auch während der Asphaltarbeiten offen bleiben kann“, sagt Benjamin Salmen aus der Abteilung „Verkehr und Straße“ und städtischer Projektleiter für die Fahrbahnsanierung.