Rösler hinter den Kulissen

Tauschten sich intensiv aus: Caren Marks und Marco Rösler.

Kommunalpolitiker verfolgt Diskussion um Betreuungsgeld

Langenhagen. Caren Marks, SPD-Bundestagsabgeordnete und Ratsfrau in der Gemeinde Wedemark, sind die Verzahnung von Bundes- und Kommunalpolitik sowie der Austausch mit Kommunalpolitikern vor Ort wichtig. So lud sie den bildungspolitischen Sprecher der Langenhagener SPD-Ratsfraktion, Marco Rösler, für zwei Tage ein, sie bei ihrer Arbeit in Berlin zu begleiten. Rösler: „Der Einblick in den Arbeitsalltag von Caren Marks und ihrem Team war sehr spannend“. Das Arbeitspensum von 70 bis 80 Stunden, das Marks während der Sitzungswoche in Berlin absolviere, sei enorm. Sein Besuch gab ihm Gelegenheit, über Themen wie kooperativen Bildungsförderrealismus und den Ausbau der Betreuungseinrichtungen für Kinder zu diskutieren. Diese Themen betreffen auch Röslers Bereiche im Bildungs- sowie Jugendhilfeausschuss des Langenhagener Rates. Nicht nur im Plenarsaal des Bundestages, sondern auch hinter den Kulissen der parlamentarischen Arbeit verfolgte Marco Rösler die Diskussion um das Betreuungsgeld.
Die SPD sowie ein breites gesellschaftliches Bündnis aus vielen Verbänden, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände lehnen diese Fernhalteprämie ab. „Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund kritisiert dieses Vorhaben und empfiehlt stattdessen, das Geld für den unterfinanzierten Krippenausbau zu verwenden“, so Marks. Die Familien erwarteten zu Recht ein ausreichendes und qualitativ gut ausgestattetes Angebot an frühkindlichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Dieser Meinung ist auch Marco Rösler.