Rückwärts im Graben verkeilt

Im Rettungsgeschirr wurde die Stute aus ihrer misslichen Situation befreit.

Feuerwehr rettet Pferd aus auswegloser Situation

Engelbostel (gg). Ein Ausbüxen von einer Wiese hat für eine 24-jährige Stute einen fast tragischen Verlauf genommen. Sie wurde von ihrer Besitzerin auf dem Rücken liegend in einem Graben in Verlängerung der Heidestraße vorgefunden, die Hinterbeine verkeilt an einem Baumstamm. „Zu vermuten ist, dass das Pferd einen Graben überqueren wollte und dabei ausgerutscht ist“, beschreibt Stefan Janz, Pressesprecher der Ortsfeuerwehr Engelbostel, die Situation, die die Einsatzkräfte am Freitagmittag vorgefunden haben. Das Pferd war nicht in der Lage, sich selbst zu drehen, sodass ein Rettungsgeschirr angelegt werden musste, das Tierarzt Karl-Wilhelm Bargheer (Tierärztliche Klinik in Isernhagen) vor Ort zum Einsatz brachte. Alternativ wäre das auch seitens des C-Dienstes der Berufsfeuerwehr Hannover möglich gewesen, der ebenfalls vor Ort war. Mit einem Ladekran der Flughafen-Werksfeuerwehr gelang das Anheben aus dem Graben. Abgelegt auf freiem Feld kam die Stute danach wieder auf die Beine. Schnell gab es tierärztliche Entwarnung. Außer der ohnehin vorhandenen Arthrose, die sicherlich zum Festliegen beigetragen hatte, zeigte das Tier keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
24 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Engelbostel und Langenhagen waren über mehrere Stunden vor Ort, in praller Sonne auf freiem Feld. Mit Temperaturen um die 30 Grad und in Ausrüstung war das eine äußerst schweißtreibende Aufgabe.