Rundkurs um den Flughafen

Walter Euhus (links) und Raoul Hille werben für die Teilnahme am Volksradfahren. Welches seiner rund einhundert Fahrräder der Enthusiast Euhus dann mitbringt ist offen - hier eine Pedersen Grundkonzeption aus Kopenhagen. (Foto: G. Gosewisch)

Walter Euhus kündigt Volksradfahren an

Langenhagen (gg). „Der Radsport-Club Blau-Gelb Langenhagen richtet im Jahr 2015 das Volksradfahren aus.“ Mit dieser guten Nachricht bestätigt Organisator Walter Euhus zudem eine neue Kooperation. Er hat die Flughafen GmbH als Sponsor gewinnen können. „Hannover Airport ist neuer Namensgeber der beliebten Fahrradtour“, kündigt Flughafenchef Raoul Hille an. Nach dem gelungenen Hannover Marathon, ebenfalls eine Veranstaltung mit dem Namenszug Hannover Airport, sei die Radsportveranstaltung eine schöne Erweiterung. „Als früherer Triathlet fehlt mir eigentlich nur noch ein Airport-Schwimmen“, sagt Raoul Hille scherzhaft. Die rund 25 Kilometer lange Strecke des „HAJ Volksradfahren“ führt rund um das Flughafengelände und die angrenzenden Ortsteile mit Kontrollstellen, die auch gleichzeitig Start- und Zielorte sind. Kontrollstellen sind an der Robert-Koch-Realschule (Rathenaustraße), beim TSV Godshorn (Spielplatzweg), beim MTV Engelbostel bei Edeka (Heidestraße) und am Schützenhaus Schulenburg (Roter Weg), am Schützenhaus Kaltenweide (Zellerie) und beim Reitverein Hubertus auf dem Hof des Restaurants Jägerhof (Walsroder Straße). „Das Volksradfahren ist kein sportlicher Wettkampf, sondern eine Gemeinschaftsveranstaltung, die sich gut dafür eignet, in Gruppen zu radeln. Auch Kinder können die Strecke schaffen“, so der Hinweis von Walter Euhus. Die Teilnahme kostet einen Euro, Kinder fahren kostenlos mit. Wer durchhält und alle Kontrollstellen passiert, erhält einen Ansteckknopf und kann noch mit Glück bei der Verlosung einen weiteren Preis gewinnen. Für den jüngsten und den ältesten Teilnehmer steht jeweils ein Überraschungspreis bereit.
Schwierigkeiten gab es in den Vorjahren bei der Durchführung des Volksradfahrens. Je nach Witterung schwankte die Teilnehmerzahl erheblich – eine Herausforderung für die Organisatoren. Viele Helfer sind nötig, um auf der rund 25 Kilometer langen Strecke genügend Posten aufzustellen. „Aber eine solche Veranstaltung nicht mehr anbieten – das wollten wir nicht“, so die Ausgangslage, der sich Walter Euhus gestellt hat. In den Vorjahren zeichnete der Sportring für die Durchführung verantwortlich, hat sich aber aus Kostengründen zurückgezogen und tritt nur noch als Schirmherr auf. Die Kombination des Volksradfahrens mit der FahrKulTour im vergangenen Jahr hat sich nach Auskunft von Walter Euhus nicht bewährt: „Die Ansprüche an die Streckenführung sind zu unterschiedlich. Zudem geht es beim Volksradfahren nicht um das Rasten, sondern um die Bewegung.“
Das „HAJ Volksradfahren“ beginnt am Sonntag, 21. Juni, um 9 Uhr und endet um 14 Uhr.