"Satzung als dauerhaftes Instrument"

Grüne/Unabhängig zum Thema Baumschutz in Langenhagen

Langenhagen. Grüne und Unabhängige begrüßen die "Allgemeinverfügung zur einstweiligen Sicherstellung von Bäumen im Gebiet der Stadt Langenhagen", die von der Verwaltung mit Wirkung ab dem 23. Februar für die Dauer von zwei Jahren in Kraft gesetzt wurde. "Wir danken der Verwaltung, dass sie den politischen Auftrag zum Baumschutz umgesetzt hat." teilte Dirk Musfeldt, Fraktionsvorsitzender der Gruppe Bündnis 90/Die Grünen - Die Unabhängigen, dieser Zeitung mit. "Das größte Verdienst kommt allerdings Herrn Wolfgang Kindel zu, denn seine Petition im Herbst 2019 hat den Baumschutz wieder auf die politische Tagesordnung gebracht. Da viele Akteure im Rat für Maßnahmen zum Klimaschutz eingetreten sind, waren die Voraussetzungen günstig."
Die Petition führte aber nicht direkt zu dem Beschluss. "Unsere Gruppe Grüne/Unabhängige hat den Antrag im Rat eingebracht, im Sinne der Petition eine einstweilige Unterschutzstellung der Bäume ab einem Meter Umfang zu verfügen und im nächsten Schritt eine Baumschutzsatzung zu erarbeiten." rekapituliert Musfeldt den Ablauf. Daraufhin hatte die SPD-Fraktion einen Änderungsantrag vorgelegt, durch den der Schutz auf bestimmte Baumarten wie Stieleiche, Traubeneiche, Winterlinde, Sommerlinde, Bergulme, Flatterulme, Rotbuche, Hainbuche und Kastanie ab einem Stammumfang von 1,30 Meter eingegrenzt wird. Dieser Antrag wurde im Rat der Stadt Langenhagen mit den Stimmen der Grünen / Unabhängigen mehrheitlich beschlossen. Zugleich wurde der Verwaltung der Auftrag erteilt, innerhalb von zwei Jahren eine Baumschutzsatzung als dauerhaftes Instrument zu erarbeiten. "Damit geht die Stadt Langenhagen entsprechend den mit breiter Mehrheit beschlossenen Klimaschutzanträgen aus 2020 einen wichtigen Schritt voran. Denn Baumschutz ist vor allem auch Klimaschutz“ stellen Rolf Linnhoff als Vorsitzender der Langenhagener Grünen sowie Wilhelm Behrens (Die Unabhängigen) fest.