Schnelle Route durch den Park geplant

Birgit Karrasch (links) erklärte den Teilnehmern der Ortsbegehung die notwendigen Baumfällmaßnahmen. (Foto: G. Gosewisch)

Parkbäume sollen für den Wegebau gefällt werden

Langenhagen (gg). Erneut hat sich der Parkbeirat mit Plänen für den Stadtpark befasst. Wie im vergangenen Oktober bereits angekündigt, das ECHO berichtete, soll es neue Wege und Ausrundung von bestehenden Wegen rund um das Stadtarchiv geben, um den historischen Charakter hervorzuheben. Eine neue Achse soll entstehen: eine schnelle Radfahrverbindung vom Schulzentrum zum zukünftigen Schwimmbad, indem die Obstbaumallee eine Fortführung Richtung Ernst-August-Nebig-Allee bekommt. Bis zum Jahr 2018 sind in der Prioritätenliste Stadtpark-Ausbaukosten in Höhe rund 900.000 Euro aufgeführt. Ob und wie viele Parkbäume für den Wegebau gefällt werden müssen, sollte nun im Rahmen einer Ortsbegehung anschaulich werden. Demnach haben die Hainbuchen auf der Nordseite der Kapelle keine Zukunft, ebenso Eichen zwischen Wasserturm und Ernst-August-Nebig-Allee. Birgit Karrasch vom zuständigen Fachdienst moderierte das bereits beschlossene Leitbild für den Park, gemeinsam mit Carolin Ottensmeyer (Denkmalpflege) betonte sie, dass die Ausrichtung der Baumaßnahme eine funktionelle sei. Heidi von der Ah, Mitglied des Parkbeirates und Fachbereichsleiterin Jugend, erklärte zum Nutzen der neuen Achse für Schüler: „Ich wünsche mir, dass die jungen Leute per Rad durch den Park sausen können.“ Inwieweit Umleitungen bestehender Trampelpfade erfolgsversprechend sein werden, blieb offen. Am Beispiel des VHS-Pavillons waren sich die Teilnehmer einig, dass „viel geschehen muss, um den Schandfleck im Park zu beseitigen“.