Schüler der IGS erfolgreich dabei

Beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren 2015" in Oldenburg (von lins): Ulrich Wulbrand, Sofia Cabanillas-Marei, Vanessa Glaser und Anton Wucherpfennig.

Landeswettbewerb der Stiftung "Jugend forscht"

Langenhagen. Nun war die Spannung bei der Preisverleihung im Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" der Stiftung "Jugend forscht" groß. Im Jubiläumsjahr, bei 50-jährigem Bestehen der Stiftung, sollten im Staatstheater in Oldenburg feierlich die diesjährigen Teilnehmer in den sieben Forschungsbereichen (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik) geehrte und die Landessieger ausgezeichnet werden. Die "besten Jugendfoscher bis 14 Jahren aus Niedersachsen" hatten sich in den zwei vorausgegangenen Tagen zweimal einer Fachjury ihres Forschungsgebietes gestellt und mit Verstand und Herz kreativ ihre Projekte präsentiert.
Sofia Cabanillas-Marei und Marie Pawlow traten im Fachgebiet Arbeitswelt zusammen mit vier weiteren Teams an, um die drei bestplatzierten im Land Niedersachsen unter sich zu ermitteln. Zuvor hatten sich diese fünf Teams in Regionalwettbewerben gegen 83 andere Schülerteams durchgesetzt. Sofia konnte in Abwesenheit von Marie die Jury mit der Vorstellung der Arbeit aus dem Bereich der Inklusion mit dem Thema "Wie können wir einem blinden Kind helfen, selbst in der Schule von A nach B zu kommen?“ sehr überzeugen und errang im diesjährigen Landeswettbewerb den dritten Platz. Zusätzlich bekam sie den Sonderpreis der Christoffel Blindenmission Deutschland zugesprochen.
Im Fachgebiet "Geo- und Raumwissenschaften" haben sich Vanessa Glaser und Anton Wucherpfennig hervorgetan, denn unter 30 landesweit angetretenen Jungforscherteams maßen sie sich auf dem Landeswettbewerb mit sechs anderen Spitzenteams mit ihrer Thematik „Wie können wir die Meere vom Plastik befreien?“. Vanessa und Anton überzeugten die Jury ebenfalls und errangen den Sonderpreis Umwelttechnik, gestiftet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, sowie eine gute Platzierung im Feld der sieben Regionalsieger. Die Aktualität ihrer Thematik wird auch im gerade aufgelegten Forschungsprogramm mit dem Thema "Mikroplastik in marinen Systemen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung deutlich, und nicht zufällig sind beide Schüler bereits ins renommierte Alfred-Wegener-Institut eingeladen. Als betreuender Lehrer und Klassenlehrer gratulierte Ulrich Wulbrand.