Schwerpunkt Soziales

Wiesenau: Idee für das Quartier

Langenhagen (gg). „Angedacht ist eine Idee für den Stadtteil Wiesenau“, berichtet Bürgermeister Friedhelm Fischer aus der Aufsichtsratssitzung der Kreissiedlungsgesellschaft (KSG). Der Bauträger stellt in den nächsten Monaten die Quartiersmitte an der Freiligrath- und August-Bebel-Straße fertig. Vor zwei Jahren wurden 14 Häuser mit 77 Wohnungen abgerissen, neu entstanden sind mit einer Investitionssumme von rund elf Millionen Euro 70 Wohnungen und zwei Ladengeschäfte. Ziel ist es, mit dem Neubau auch einen „Strategiewechsel in der neuen Mitte herbeizuführen“, so die bekannte Beschreibung der KSG. Erreicht werden soll das mit einem Quartiersmanagement: In einem Ladengeschäft soll ein Sozialarbeiter für die Anwohner ständiger Ansprechpartner sein. Er soll den Nachbarschaftsdialog pflegen. Kleine Nachbarschaftsstreitigkeiten sollen einfach vor Ort gelöst werden, das Gemeinschaftsgefühl kann dann wachsen – soweit die Idee. „Die Kosten dafür möchte sich die KSG mit der Stadtverwaltung teilen“, erklärt der Bürgermeister. Intern geprüft werde, inwieweit das haushaltsneutral umgesetzt werden kann. Andernfalls wäre eine politische Zustimmung im Rat nötig, aber gleichermaßen möglich.
Investieren wird die Stadtverwaltung im nächsten Jahr ohnehin im Stadtteil mit der Neugestaltung des Spielplatzes an der Liebigstraße, mit der ebenfalls eine Aufwertung der Mitte erreicht werden soll.