Sechs plus eins Züge für die „IGS classic“

Endgültige Entscheidung fällt am nächsten Montag, 14. Januar, in der Ratssitzung

Langenhagen (ok). Sechs plus eins, fünf, fünf und sieben. Das ist kein Teil der aktuellen Lottozahlen, sondern die Zügigkeit, auf die sich Bildungs-, Schul- und Kulturausschuss sowie technischer Schulbauausschuss in einer gemeinsamen Sitzung geeignet haben. Die endgültige Entscheidung fällt in der Ratssitzung am nächsten Montag, 14. Januar, ab 18 Uhr im Ratssaal. Hinter den Schulen verbergen sich die IGS Süd und die Robert-Koch-Realschule, die nach einem Ratsbeschluss auch eine Integrierte Gesamtschule werden soll, die IGS im Zentrum an der Konrad-Adenauer-Straße und das Gymnasium, das an der Pferderennbahn neu gebaut werden soll.  Damit folgt die Politik dem Vorschlag der Verwaltung: sieben Züge fürs Gymnasium, jeweils fünf Züge für die IGS Süd und die neue IGS am Standort der RKS. Knackpunkt war die „IGS classic“, wie sie Ratsfrau Ulrike Jagau (Grüne) nannte. Eine Achtzügigkeit hat die Schulleitung der IGS Langenhagen schon im Vorfeld abgelehnt, die Schule sei dann einfach zu groß. Die Nähe zum Zentrum und zum CCL sei zwar attraktiv, pädagogisch aber nicht unbedingt ein Vorteil. Wenn die anderen Schulen voll seien, gebe es keinen Bedarf für eine größere IGS. Mit einer Zügigkeit von 23 plus eine Erweiterungsoption sei die Verwaltung jetzt aber auf der sicheren Seite, so die Erste Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch. Nach Auffassung des Stadtbaurates Carsten Hettwer hängt gute Pädagogik nicht von den Räumen ab. An der Robert-Koch-Realschule müsse sowieso gebaut werden. Hettwer weiter: „Wir können die Schulform nicht erst ändern, wenn die Räume da sind.“