Seemannslieder und Santiano-Medley

Freuen sich auf sangesfreudige Mitstreiter: Herbert Bade (vorn von links), Fritz Cremer, Monika Meier-Dutz, Harald Luther und Lisa Aulich von der StrandAlm, Mitte von links: Jürgen Miethe vom Veranstalter Kulturring, Dirk Elmenthaler und Harald Andrae, hinten: Hans-Werner Meyer. (Foto: O. Krebs)

Großes Shantychor-Festival am Sonntag, 29. Mai, am Silbersee

Langenhagen (ok). Maritimes Flair ist vielleicht etwas übertrieben, aber die richtige Atmosphäre für die Veranstaltung liefert er schon: Das erste Langenhagener Shantychor-Festival geht am Sonntag, 29. Mai, ab 10 Uhr bei der "Strand Alm" am Silbersee über die Bühne. Los geht der stimmungsvolle Tag mit einem gemeinsamen Gottesdienst, den Pastorin Sabine Behrens aus der Emmausgemeinde halten wird. Ausrichter sind der Shantychor Hannover "StörteBäcker" - übrigens der älteste berufsständische Chor Deutschlands - und der Shantychor  Isernhagen. Noch mit von der Partie: der Seemannschor Hannover mit fast 50 Sängern, die Leineschipper's, die Shanty-Freunde Langenhagen, Frische Brise Bad Rehburg, der Shantychor Lohnde und der Shantychor Bolzum. Und Mitorganisator Harald Luther von den StörteBäckern verspricht: "Zu hören sein werden nicht nur alte Seemannslieder, sondern zum Beispiel auch ein Santiano-Medley." Zu dem Medley gehören die vier Songs "Kaperfahrt, Leinen los, Frei wie der Wind und Es gibt nur Wasser, wir brauchen Rum." Fleißig geprobt wird aktuell auch gerade der "Wellerman". Wer bei den StörteBäckern mitmachen will, muss eine Aufnahmeprüfung bestehen, die nur bedingt etwas mit dem Gesangstalent zu tun hat. "Wer bei uns dabei sein will, miuss einmal in ein frisches Brötchen beißen", sagt Luther schmunzelnd. Und Ehren-Smutjes gibt es auch: zum einen Hannovers Ex-Bürgermeister Stefan Schostok, zum anderen Johann Hinrichs, Bäcker im ostfriesischen Neuharlingersiel. Dorthin geht es im Sommer wieder auf Tour mit den Sangeskollegen aus Isernhagen. Vorher steht aber der große Auftritt am Silbersee Ende Mai auf dem Programm. Und wer weiß: Vielleicht finden die Shanrychöre dann den ein oder anderen Nachwuchssänger, der maritime Weisen mit ihnen zum Besten gibt.