Sicherheit im Flugbetrieb bestätigt

Mit Unterschrift von Bernd Althusmann (links) war die EASA-Zertifizierung für den Flughafenbetrieb offiziell. Flughafen-Chef Raoul Hille (rechts) bestätigte die guten Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde. Referatsleiter Luftverkehr im Wirtschaftsministerium Eric Oehlmann (hinten, von links) und sein Stellvertreter Götz-Friedrich Schau haben vorbereitend gearbeitet. (Foto: G. Gosewisch)

Bernd Althusmann übergibt EASA-Zertifikat

Langenhagen (gg). „Zeugnis erteilt“ hieß es am Montag für den Flughafenbetrieb. Nach einem Prüfprozess der „Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA)“ werden „Vorgaben zur Sicherheit im Flugbetrieb“ nach EU-Verordnung erfüllt. Die Vorschriften gelten für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union und mussten bis Ende 2017 vollzogen sein.
Im Namen der zuständigen Luftfahrtbehörde übergab der Niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann das EASA-Zertifikat an Flughafenchef Raoul Hille.
„Die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und dem Hannover Airport war mitentscheidend für die EASA-Zertifizierung,“ sagte Bernd Althusmann bei der Übergabe.
Auch Flughafen-Geschäftsführer Raoul Hille verwies auf die Teamarbeit: „Seit knapp vier Jahren arbeiteten unsere Mitarbeiter daran, die Rahmenbedingungen zu schaffen und zu bestätigen, um die zusätzlichen, gehobenen Anforderungen der EASA an die Sicherheit von Verkehrsflughäfen zu erfüllen.“ Das Zertifikat der EASA bestätige jetzt offiziell, dass die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH als Betreiberin des Flughafens und der Flughafeninfrastruktur alle Anforderungen an die Betriebssicherheit, die Betriebsorganisation und die Betriebsführung erfülle.
Sowohl die Organisation, der Betrieb, die Flughafeninfrastruktur und alle technischen Einrichtungen standen in der Vorbereitungsphase der EASA-Zertifizierung auf dem Prüfstand und werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen kontrolliert.
„Ich komme gern, die Stimmung ist bestens, denn auf die Schallmauer Sechs-Millionen (Anzahl Fluggäste pro Jahr) wird gesteuert“, sagte Bernd Althusmann im Gespräch. Dies, und auch der 24-Stunden-Betrieb, seien wichtige Signale für die Region. Mit Blick auf die nächste Überprüfung und Entscheidung zur Nachtfluggenehmigung im Jahr 2019 sagte Bernd Althusmann: „Ich habe wenig Sorge, dass wir das nicht wieder hinbekommen. Rund 8.000 Beschäftigte sind dem Geschäftsbereich zuzuordnen, das ist eine erhebliche Zahl.“ Das Investitionsvolumen, dass vom Land Niedersachsen in den nächsten Jahren dem Flughafenbetrieb zugeordnet wird, liege bei 50 Millionen Euro.
Bernd Althusmann wünschte der Flughafen-Geschäftsführung viel Erfolg bei den anstehenden Plänen wie den weiteren Ausbaumaßnahmen oder dem Aufbau der Logistik „China Express Germany“.