Siedlung am Silbersee

Langenhagen (ne). Vor 50 Jahren beschloss der Rat der jungen Stadt Langenhagen – sie hatte erst 1959 das Recht erhalten, sich Stadt zu nennen - nach vielen Debatten und „überflüssigen, politischen Streitereien“ – das Schulwesen merklich zu verbessern; die just gegründete Emmaus-Gemeinde beim Bau eines Kinderhortes finanziell zu unterstützen und das Stammkapital der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Langenhagen (heute Gesellschafter der KSG) um 600.000 Mark zu erhöhen, um endlich mit den geplanten Wohnungsbaumaßnahmen im Bereich der so genannten Silbersee-Siedlung beginnen zu können. Die Siedlung entwickelt sich nämlich zunehmend zum vom Gartenland mit Lauben und bewohnten Nackriegs-Notunterkünfte, zum Baugebiet. Damals nahmen die Ratsherren Karl Jacobs und Fritz Westphal das Heft in die Hand. Sie gründeten eine Siedler-Gemeinschaft, und auf ging es. In der Folge entwickelte sich die Siedlung binnen weniger Jahre zu einem etwas abgelegenen Stadtteil, der deshalb eigene Ortsschilder erhielt. Mehr darüber im nächsten EHO.