Simulation mit 220 Grad in Kopfhöhe

Engelbosteler Feuerwehrmänner absolvierten einen Ausbildungstag in Lemgo.

Feuerwehr übte im Brandhaus in Lemgo

Engelbostel. Acht ausgebildete Atemschutzgeräteträger der Ortsfeuerwehr sind zur Brandsimulationsanlage nach Lemgo aufgebrochen, um Rettung und Brandbekämpfung unter realistischen Bedingungen zu üben. Bevor es vor Ort richtig heiß wurde, erhielten die Brandbekämpfer eine theoretische Einweisung. Der praktische Teil der Ausbildung begann im Brandhaus mit der Wärmegewöhnung. Hier herrschten Temperaturen bis zu 550 Grad Celsius in Deckenhöhe und 220 Grad in Kopfhöhe. "Hierbei hat sich die neue Schutzausrüstung, die von der Stadtfeuerwehr Langenhagen für ihre Ortswehren angeschafft wurde, gut bewährt", berichtet Rudolf Schweidler von der Ortsfeuerwehr. Unter der Anleitung eines Trainerstabs der Brandsimulationsanlage wurde das taktische Vorgehen zur Rettung und Brandbekämpfung im Innenangriff geübt. Rudolf Schweidler ergänzt: "Alle Teilnehmer konnten aus diesem doch recht anstrengenden Ausbildungstag viele neue Erfahrungen für ihre Einsatztätigkeit mitnehmen. Ganz besonderer Dank gilt dem Förderverein der Ortsfeuerwehr Engelbostel, der diesen besonderen Ausbildungstag durch seine finanzielle Unterstützung ermöglicht hat, ebenso wie dem Gruppenführer Lukas Dörge, der diese Ausbildung für seine Kameraden organisiert hat."