Sind 400 Fahrzeuge pro Tag akzeptabel?

An der Kreuzung Theodor-Heuss-Straße/An der Neuen Bult nimmt der Verkehr nach Fertigstellung des Gymnasiums zu bestimmten Stoßzeiten zu. (Foto: O. Krebs)

Verkehr zum Betriebshof soll ab Sommer über Breslauer Straße laufen

Langenhagen (ok). Die Gefahr ist für Stadtbaurat Carsten Hettwer nicht von der Hand zu weisen. Denn: Wenn der Schulbetrieb im neuen Gymnasium – mit Beginn des neuen Schuljahres soll es losgehen - an der Theodor-Heuss-Straße erst einmal läuft, könnte es an der Straße „An der Neuen Bult“ durchaus eng werden. Vor allen Dingen, wenn zu Schulbeginn und zum -ende Autofahrer zum Betriebshof mit der Grüngutannahmestelle oder zur Kläranlage gelangen wollen. Geplant ist dann, die Straße dauerhaft zu sperren und den Verkehr über Theodor-Heuss, Bothfelder Straße und Breslauer Straße bis zum Betriebshof umzuleiten. Ein Plan, der die Anwohner in der Silberseesiedlung auf die Barrikaden treibt. In einem Offenen Brief an die Ratsmitglieder, der dieser Zeitung vorliegt, machen sie klar, dass Lärm und Abgase dann unzumutbar für sie seien, zudem eine große Gefährdung für die Kindergartenkinder vom zusätzlichen Autoverkehr. Die einzige Lösung ist für sie der Umbau der Kreuzung Theodor-Heuss-Straße an der Neuen Bult. Zu diesem Schluss komme auch ein Gutachten. Eine Idee, die noch diskutiert wird, ist eine temporäre Sperrung der Zufahrtsstraße am neuen Gymnasium, Hettwer hält sie allerdings wegen fehlender Kontrollmöglichkeiten kaum für realisierbar. 400 Fahrzeuge am Tag seien für ihn akzeptabel, die Sicherheit der Schulkinder habe eindeutig Priorität.