SPD-Gänseessen ausgebucht

Gratulation beim Gänseessen der Krähenwinkeler SPD: Marc Köhler (von links), Caren Marks, Elisabeth und Helmut Korpiun, Hannes Milatz und Brunhild Lücke. Foto: K.Raap (Foto: K. Raap)

Caren Marks kam aus Berlin auch zum Gratulieren

Krähenwinkel (kr). Wenn Marc Köhler, Vorsitzender der SPD-Abteilung Krähenwinkel, zu einem seiner traditionellen Essen einlädt, ist immer eine äußerst unterhaltsame und auch informative Veranstaltung vorprogrammiert. So war es auch diesmal beim großen jährlichen Gänseessen, wo sich zwischenzeitlich alles um „Brust und Keule satt“ drehte,ergänzt durch Rot- und Rosenkohl, Kartoffeln und Klößchen. In den sehr gut besuchten Räumlichkeiten der „Waldsee-Terassen“ leisteten Pächter Metin Günaydin und sein Team wieder hervorragende Arbeit in punkto Qualität und Service. Mit großem Beifall begrüßt wurde an diesem Abend die Bundestagsabgeordnete Caren Marks, die in ihrem Wahlkreis Hannover Land I seit 2002 in acht Städten und Gemeinden 303.000 Bürger vertritt. Als Parlamentarische Staatssekretärin ist sie in Berlin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey angesiedelt. Gerne übernahm sie in Krähenwinkel gemeinsam mit Marc Köhler und dem stellvertretenden Ortsbürgermeister Hannes Milatz zwei Ehrungen: Sie galten der engagierten Brunhild Lücke zu ihrem 80. Geburtstag sowie nachträglich Helmut und Elisabeth Korpiun zur Diamantenen Hochzeit. Beide sind Ur-Krähenwinkeler: Der 85-jährige lebt seit seiner Geburt in der Eichstraße 77, seine Ehefrau wohnte nur wenige Straßen entfernt in der Ortschaft. Ihren Helmut lernte Elisabeth schon als Kind als einen ganz besonderen Kavalier kennen. Auf dem Gepäckträger seines Fahrrads transportierte er sie regelmäßig zum Unterricht in der Hermann-Löns-Schule, bevor er dann den Weg nach Brink zur Mittelschule fortsetzte. Auch körperlich durchaus eine stolze Leistung. 1958 wurde geheiratet, nachdem beide schon einige Jahre ein Paar gewesen waren. In die SPD eingetreten war Helmut Korpiun schon 1955, mehr als 25 Jahre arbeitete er später als Schriftführer, Ehefrau Elisabeth wirkte in der Partei zwischenzeitlich als Beisitzerin.
Beruflich startete Helmut Korpiun als Lehrling in dem vorbildlich geführten Ausbildungsbetrieb bei Wohlenberg, wo er bis zur Rente als Maschinenbauer arbeitete. Ehefrau Elisabeth war in der Ärztekammer Hannover tätig. Das Ehepaar galt immer als gastfreundlich und kontaktfreudig. Ihre diversen Reiseaktivitäten führten sie meist in den Norden, so auch nach Norwegen und Dänemark. Zu den deutschen Lieblingsstädten zählt Cuxhaven. Viele Fahrten unternahmen sie auch als Mitglieder des Sozialverbands Krähenwinkel und Kaltenweide. Auch beim DRK und den Johannitern wirkten sie mit. Besonders aber lieben sie heute ihren neuen „Status“ als Urgroßeltern.