„Spiel und Spaß steht im Vordergrund“

Die Klasse 4a hat auf dem Fußballplatz ein Torwandschießen angeboten.

Die Grundschule Kaltenweide feierte vergangene Woche ihr Sommerfest

Kaltenweide (lo). Auf dem Schulhof der Grundschule Kaltenweide herrschte am vergangenen Freitag ein buntes Treiben. Die einen versuchten sich unter anderem am Torwandschießen, andere probierten sich hingegen an der Fußmalerei. Für das diesjährige Sommerfest haben sich die Klassen wieder vieles einfallen lassen. „Jede Klasse sollte das machen, wozu sie Lust hat beziehungsweise was sie den anderen anbieten wollen“, erklärt Schulleiterin Ursula Starker. Eines war ihr aber besonders wichtig: „Spiel und Spaß steht in diesem Jahr im Vordergrund.“
Zur Eröffnung des Sommerfestes zeigte die Klasse 4a ihr Können – und zwar mit einer Akrobatikaufführung. „Es ist schön für die Schüler, dass sie auf dem Sommerfest ihre Akrobatik zeigen konnten. Sie sind teamfähig und als Gemeinschaft zusammengewachsen“, freut sich Starker. Im Anschluss hatten alle die Möglichkeit, sich an den insgesamt 18 Aktivitäten auszuprobieren. Eine von diesen war unter anderem das Dosenwerfen, welches sich die Klasse 3d überlegt hat. „Ich finde es schön, dass auch Sachen wieder Bedeutung bekommen, die schon etwas älter sind“, betont die Schulleiterin.
Ebenfalls im Angebot waren der Stelzen- und Besenlauf, Sackhüpfen und Wolle wickeln. Viel los war auch beim XL-Jenga und beim Sprühspiel, bei dem die Kinder Klopapier von einer Leine sprühen mussten. Zudem gab es die Möglichkeit, sich schminken zu lassen. „Hier können die Schüler Sachen machen, die im normalen Unterricht oder der Pause nicht gemacht werden können“, sagt Starker. Und weiter: „Das Schlagen von Nägeln in einen Balken ist im normalen Schulalltag zum Beispiel nicht möglich, konnte jetzt aber ausprobiert werden.“
Besonders gefreut hat sich die Schulleiterin aber auch darüber, dass viele Schüler die Aktionen bereits alleine begleitet haben. „Sie machen das alles selbständig. Dies sind die Punkte, die den Erziehungsauftrag wiederspiegeln“, so Starker. So kam es auch vor, dass die Erstklässler den Viertklässlern erklären, wie etwas geht. Doch nicht nur die jetzigen Schüler und deren Eltern und Geschwister kamen zum Schulfest. Auch viele ehemalige Schüler sowie Lehrkräfte nutzen die Chance, wieder einmal in die alte Schule reinzuschnuppern. „Ich habe mich total gefreut, so viele wieder zu treffen“, sagt Starker.