Spürnasen mit der Laubsäge

Arche: Am kommenden Freitag, 22. Juni, geht es weiter

Kaltenweide. Ein nahezu in Vergessenheit geratenes Werkzeug ist bei den Spürnasen -zumindest für ein paar Stunden- zum Leben erweckt worden: Laubsäge. Haben Sie sich schon ein mal gefragt, woher der Name der Laubsäge kommt? Diese Art Säge wurde im Jahre 1562 in Italien erfunden. Damit wurden Intarsien ausgesägt, die häufig in Laubform gehalten waren. Deswegen lässt sich gut erklären, warum sie "Laubsäge" heißt. Am vergangenen Freitag sägten die 15 Spürnasen was das Zeug hielt. Kreuze, Herzen, Fische, aufgeschlagene Bibel, Flugzeuge. Viele hilfsbereite Menschen aus dem Bekanntenkreis vom Team des Spürnasen Clubs aus ihren Kellern die lange nicht mehr benutzten Laubsägen hervorgeholt und für die Aktion des Spürnasen Clubs zur Verfügung gestellt. Dann konnte es pünktlich um 16 Uhr losgehen. Zuerst zeichneten die Spürnasen ihre Figuren auf die Holzbretter, dann sägten sie sie aus. Viele Sägeblätter mussten erneuert werden da sie durch anfänglich unvorsichtiges "Ritsche Ratsche" kaputt gingen. Je länger die Spürnasen sägten, desto vorsichtiger und erfolgreicher wurden sie. Sie hatten so viel Freude daran, dass ihnen die zwei Stunden zu kurz waren. Daher wird es am kommenden Freitag weitergesägt. Alle Grundschulkinder sind herzlich eingeladen, mitzusägen. Beginn ist 16 Uhr in der Kita Arche in der Kananoher Straße 19. Um 18 Uhr ist Schluss. Ansprechpartner Dündar Karahamza unter der Telefonnummer (0179) 5 30 63 40, Email: spuernasenclub@web.de.